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Vom Kindergarten zur Schule: Die Einschulung deines Kindes – 5 Tipps, um es dir und deinem Kind zu erleichtern

zuletzt aktualisiert:

Inhaltsverzeichnis

Geht dir das auch so:

Kaum hat sich dein Kind und habt ihr als Familie euch an den Kita-Alltag gewöhnt – zack, schon kommt dein Kind in die Schule. Für dein Kind ist das ein Meilenstein. Es ist jetzt schon „groß“ und die meisten sehen dem ersten Schultag mit freudiger Aufregung entgegen. Doch wie für uns Erwachsene ist für dein Kind die Einschulung sicher auch mit Ängsten und Einwänden verbunden.

Je nach Charakter und Natur deines Kindes überwiegt das eine oder das andere.

Wie du es deinem Kind und dir selbst so einfach wie möglich machst, worauf es in der Eingewöhnungsphase ankommt: Erfahre hier alles Wichtige zur Einschulung mit meinen 5 hilfreichen Tipps für die Umstellung vom Kindergarten zur Schule!

Das passiert mit deinem Kind bei der Einschulung

Die Einschulung ist für dein Kind in der Regel das zweite bedeutende Übergangserlebnis – nach der Eingewöhnung in die Kita. Als Übergang wird in der Pädagogik ein Situationswechsel bezeichnet.

Im Alltag haben wir viele kleine davon, z. B. das Nachhausekommen von der Kita oder auch wenn nach dem Abendessen noch Spielzeit angesagt ist. Diese kleinen Übergänge im Alltag begleiten und gestalten wir mehr oder weniger bewusst. Doch der Übergang von der Kindergarten- zur Schulzeit ist natürlich eine ganz andere Hausnummer – und oft ist er mit Unsicherheiten, Ängsten und vielem Nachdenken verbunden.

Vorab:

Das ist normal und das ist okay so. Denn unser Steinzeithirn, das in uns allen noch tief drinsteckt, mag am liebsten das Gewohnte und Bekannte. Warum das so ist? Es spart Energie, und unser Organismus war jahrtausendelang darauf programmiert, so viel Energie wie möglich zu sparen. Wenn wir eine Situation kennen und so oder so ähnlich schon oft erlebt haben, wissen wir, was zu tun ist.

Wir haben fertige Verhaltensmuster dafür. In neuen Situationen haben wir demgegenüber Hirnleistung aufbringen, um uns aufs Neue möglichst gut anpassen zu können. Das geht uns im Erwachsenenleben ja auch so! Viele sind beispielsweise vor der lang ersehnten Urlaubsreise ein Stück weit gestresst – weil wir keine routinierten Abläufe dafür haben. Ganz zu schweigen von einem Umzug oder einem Jobwechsel!

Das wollte ich dir nur kurz mit auf den Weg geben, weil ich glaube, dass es uns hilft, zu besser zu verstehen, was mit unseren Kindern bei der Einschulung geschieht. Und hier ist es bei den Kindern auch wieder genau wie bei uns Erwachsenen: Es gibt Charaktere, die Neuem gegenüber recht aufgeschlossen sind, und dann wieder solche, die sich in gewohnten Bahnen einfach viel wohler fühlen.

Und bei der Einschulung kommt noch hinzu, dass das Thema mehr als nur die Kinder selbst betrifft.

Häufig hat sich auch das ganze System Familie ein wenig umorganisieren, weil beispielsweise die Wege anders sind oder die Zeiten im Tagesablauf der Familie sich durch die Einschulung ändern.

Das wäre eigentlich alles so schon anstrengend genug, doch dann geht das Thema Schule für viele Eltern auch noch mit ordentlich Druck einher.

Natürlich wünschen wir uns alle für unsere Kinder eine erfolgreiche Schullaufbahn, damit sie möglichst gute Voraussetzungen für ihr Erwachsenenleben haben.

Da können dann schon mal Fragen auftauchen wie:

Ein ganz schönes Brett alles, oder? Doch wir stehen den Herausforderungen keinesfalls hilflos gegenüber. Hier will ich dir zeigen, wie die Einschulung für dein Kind und für euch als Familie leichter werden kann!

Wie werden Kinder im Kindergarten auf die Schule vorbereitet?

Das letzte Kindergartenjahr ist für die Kinder schon was Besonderes.

Sie sind jetzt „die Großen“ und bekommen in der sogenannten „Vorschule“ spezielle Angebote. So werden beispielsweise eine gute Stifthaltung und allgemein Kompetenzen der Fein- und der Grobmotorik geübt. Auch auf Spracherwerb und Wortschatz wird im letzten Kindergartenjahr nochmals besonderen Wert gelegt.

In der bedürfnisorientierten Begleitung unserer Kinder geht es uns ja um mehr als solche „hard facts“.

Was bringt es uns, wenn unser Sohn Meister im fein säuberlichen Ausschneiden und Ausmalen ist, das Kind jedoch tierisch Angst vor dem Übergang in die Schule hat?

Oder wenn unsere Tochter Kindergarten-Experimente mit variantenreichem Wortschatz beschreiben kann und im Kreativitätsschwung wunderbar gemalte Dokumentationen zu Experimenten im Kindergarten anlegt – doch gefühlt keine Viertelstunde stillsitzen kann?

Dann machen wir uns als Eltern Sorgen. Und möchten es unserem Kind leichter machen.

Die meisten Kindergärten können hier nur in begrenztem Maße individuell auf jedes einzelne Kind eingehen.

Dafür ist in der Regel der Personalschlüssel zu knapp. Vielleicht ist dein Kind auch in einer Einrichtung, in der gewaltfreie Kommunikation beziehungsweise bindungsorientierte Begleitung von Kindern keinen solchen Stellenwert hat, wie es dir lieb wäre.

Das ist alles schade und wir können das bedauern – jedoch meist wenig daran ändern. Doch keine Sorge – dafür gibt es ja noch uns Mamas und Papas. Wir können den anderen Part auffangen.

Wenn dein Kind Bock hat, auch zu Hause ein Vorschulheft nach dem anderen abzuarbeiten und solche Dinge wie Ausmalen, Ausschneiden, Nachspuren oder erste Übungen mit Buchstaben und Zahlen liebt – dann gib ihm gerne Raum und Angebote dafür.

Vielleicht ist das eine gute Strategie, um Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Einschulung zu bewältigen. Wenn das jedoch anders sein sollte, dann ist es auch okay, und so oder so können wir uns daheim darauf fokussieren, dem Kind vor allem Sicherheit zu geben und ihm Ängste zu nehmen. Wie das gehen kann, dazu gleich mehr in den konkreten Tipps zur Schuleinführung.

Wie lange dauert die Eingewöhnung in der Schule für gewöhnlich?

Der erste Schultag ist schnell vorbei. Die Eingewöhnung in die Schule dauert deutlich länger. Als abgeschlossen bezeichnen kann man sie dann, wenn das Kind aufgehört hat, Schule als etwas Neues anzusehen und Schule stattdessen Alltag bedeutet. Bis es so weit ist, gibt es viel zu lernen, etwa

und noch so manches mehr. Schon an der kurzen, unvollständigen Aufzählung siehst du, dass das eine ganz schön große Herausforderung ist – und die Umstellung kann kaum in wenigen Tagen gelingen.

Die Eingewöhnung erstreckt sich je nach Konstitution des Kindes auf einen Zeitraum von einigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten.

Im Schnitt kannst du von etwa zwei Monaten ausgehen, bis der neue Alltag wirklich Alltag geworden ist. Als Eltern können wir viel dazu beitragen, dass die Umgewöhnung leichter und damit auch schneller stattfindet.

Welche Probleme könnten währenddessen auftauchen?

Probleme kann es in jeder Phase der Umgewöhnung geben:

Und behalten wir uns selbst im Blick: Auch als begleitende Eltern können wir sowohl Monate vor der Einschulung als auch in der akuten Umgewöhnungsphase als auch viele Wochen später Probleme haben.

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So kannst du dein Kind bei der Einschulung begleiten - 5 Tipps zur Schuleinführung, um es dir und deinem Kind zu erleichtern

So, die Herausforderungen sind also groß, das haben wir jetzt verstanden. Es war mir wichtig, das nochmals so ausführlich zu schildern. Denn ich habe großes Verständnis für dein Kind und auch für dich, wenn ihr euch angesichts der Einschulung Sorgen macht. Und ich wünsche mir für dich und dein Kind, dass du auch Verständnis hast – für dein Kind und für dich.

Problembeschreibung ist das eine – jetzt wollen wir in die praktische Umsetzung gehen. Wie kannst du dir und deinem Kind den Übergang in die Schule leichter machen? Hier kommen meine Tipps!

Tipp 1: Macht euch mit dem Unbekannten bekannt!

Vorhin habe ich schon mal kurz beschrieben, warum unser Gehirn das Unbekannte ablehnt. Evolutionär war das zwar sinnvoll – in der Einschulungsphase kann dies jedoch hinderlich sein. Mein erster Tipp wäre, deinem Kind so viele Annäherungspunkte wie möglich zu geben, damit das große Unbekannte ein bisschen bekannter wird. Es gibt eine Schulhausbesichtigung im Vorfeld?

Nix wie hin!

Lauft gerne auch schon mal vorab den künftigen Weg zur Schule oder zur Bushaltestelle. Sprecht viel über das, was der neue Alltag sein wird. Und wenn es deinem Kind Sicherheit gibt: Biete ihm Material, um seine Vorschulkompetenzen auszubauen.

Tipp 2: Behalte dich selbst im Blick

Bedürfnisorientierte Begleitung der Kinder – das möchte immer auch bedeuten, dass wir auf unsere eigenen Bedürfnisse achten.

Letztendlich kommt das auch deinem Kind zugute, denn du kannst ja nur eine Sicherheit bieten, die du selbst hast. Also höre gerne in dich selbst rein, was deine Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Einschulung sind, und versuche, dir Entlastung, Sicherheit oder was auch immer dein Bedürfnis sein mag, zu verschaffen.

Wenn dir beispielsweise Sorgen macht, wie du die Schulzeiten mit deinem Berufsalltag vereinbaren kannst, dann kümmere dich gerne frühzeitig um gute Voraussetzungen für dich. Kläre beispielsweise mit deinem Partner, den Großeltern oder auch Nachbarn, Freunden etc., wer für dich einspringen kann, wenn ein Meeting mal länger dauert.

Tipp 3: Nutze die vielfältigen Hilfsangebote

Allgemein das beste Mittel zur Reduktion von Unsicherheiten aller Art sind Informationen. Hol dir so viele Infos, wie du brauchst. Besuche Elternabende, tausche dich mit befreundeten Müttern und Vätern aus, sprich mit den Erziehern oder Erzieherinnen deines Kindes, lies Blogs, lies Bücher – oder höre meinen Podcast.

Da gibt es übrigens auch eine Folge speziell zur Gestaltung von Übergangen.

Und wenn du noch mehr brauchst, so nutze gerne die vielfältigen professionellen Hilfsangebote, gerade auch bei besonderen Fragestellungen oder wenn dein Kind größere Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung zeigt. Das kann der freundliche und offene Austausch mit der Klassenlehrkraft sein. Alle Schulen haben speziell ausgebildete Vertrauenslehrkräfte oder Sozialpädagogen bzw. -pädagoginnen, zu denen du auch gehen kannst.

Und natürlich gibt es gute Familiencoachs, bei denen du ganz gezielt Beratung und Unterstützung für deine individuellen Fragestellungen bekommen kannst.

Tipp 4: Finde eine positive Grundhaltung zu Schulpflicht und Schulsystem!

In der gewaltfreien Kommunikation beschäftigen wir uns ja viel mit Haltung. Wenn es beispielsweise um die Kita-Eingewöhnung geht, sprechen wir über unser „Warum“:

Warum genau halten wir es für eine gute Idee, unser Kind gerade jetzt in die Kita einzugewöhnen – welche Bedürfnisse stehen dahinter?

Wenn es um die Einschulung geht, hilft uns das kaum weiter, denn es gibt die Schulpflicht. Unser Kind „muss“ in einem bestimmten Alter in die Schule. Das ist eigentlich eine Haltung, von der wir wegwollen – hin zur Freiwilligkeit. Und dazu kommt noch: Wir wissen alle, dass unser Schulsystem viele Mankos hat und einiges anders läuft, als wir uns das wünschen würden.

Doch unserem Kind machen wir die Einschulung kaum leichter, wenn wir auf Schulpflicht, Schulsystem und Lehrkräfte im allgemeinen und speziellen schimpfen. Lenken wir stattdessen den Blick auf die positiven Aspekte. Schließlich gibt es gute Gründe für die Schulpflicht! Es ermöglicht beispielsweise allen Kindern, ihr Recht auf Bildung wahrzunehmen, unabhängig von den jeweiligen Bedingungen in der Familie, und schafft ihnen so eine der Grundlagen für ein unabhängiges und erfülltes Leben.
Von dieser Haltung profitiert auch unser Kind, und sie hilft uns auch, die positiven Seiten am System Schule zu sehen.

Viele Lehrkräfte üben ihren Beruf mit Leidenschaft und aus Überzeugung aus. Sie lieben die Arbeit mit den Kindern und ihnen beim Wachsen zuzusehen.

Und für die Kinder ist die Schule ein großartiges Lernfeld:

weit über Rechnen, Schreiben und das ganze andere Fachwissen hinaus – auch was soziale Kompetenzen und die umfassende Entwicklung ihrer Persönlichkeit anbelangt. Und damit bin ich direkt auch schon beim fünften Tipp: Lass dein Kind selbstständig werden!

Tipp 5: Lass los!

Aus dem Vertrauen, dass unsere Schulen zwar von Perfektion einigermaßen weit entfernt, jedoch grundsätzlich okay sind, erwächst Vertrauen. Vertraue der Schule und vertraue deinem Kind. Traue deinem Kind zu, dass es das schafft. Die Einschulung ist ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Den Raum dafür dürfen wir den Kindern geben.

Vielleicht stellst du dabei fest, dass dein Kind manche Dinge anders macht, als du sie machen würdest. Eventuell braucht es beispielsweise nach dem Nachhausekommen erst mal eine halbe Stunde Zeit für sich, bevor es sich an die Hausaufgaben macht. Mehr zum Thema Hausaufgaben verrate ich dir übrigens in folgendem Artikel: „Mein Kind will keine Hausaufgaben machen” – 7 Tipps, um dein Kind zum lernen zu motivieren.

Lass dein Kind mitentscheiden – das gilt noch für vieles mehr als nur für die Hausaufgaben, beispielsweise auch, welche Kleidung dein Kind in der Schule tragen möchte (sofern es dem Wetter angemessen ist, weil das unsere Fürsorge erfordert), was und wie viel es in der Schule isst usw. – dein Kind ist jetzt groß genug, hier mitzugestalten.

Fazit

Die Einschulung ist für alle Familienmitglieder mit großen Unsicherheiten verbunden. Sei offen für deine eigenen Ängste und Sorgen und die deines Kindes. Ihr seid keineswegs allein damit und es gibt so viele gute Strategien, damit der Übergang gut gelingt. Ich wünsche euch von Herzen viel Erfolg und Leichtigkeit dabei!

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