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Dein Kind klaut? Warum es weniger schlimm ist, als du denkst, und wie du es deinem Kind abgewöhnen kannst

Kind klaut
Inhaltsverzeichnis

„Mein Kind klaut“ – da gehen bei uns Mamas und Papas sofort die Alarmglocken an. Dabei handelt es sich kaum jemals um wertvolle Sachen im finanziellen Sinn. Ein Bauklotz aus der Bauecke im Kindergarten, ein Armband, das der Freundin gehört, oder bei Schulkindern vielleicht der lila Bleistift der Sitznachbarin, der so schön glitzert:

Es können manchmal Kleinigkeiten sein, die das Kind da heimbringt und mit Formulierungen wie „Das habe ich gefunden“ plötzlich als sein eigen deklariert.

Ganz unabhängig vom Geldwert des Geklauten:

„Es geht ums Prinzip.“

Tief verankerte innere Glaubenssätze steigen auf, wie

„Das macht man nicht“

oder

„Stehlen ist falsch“.

Und natürlich kommen Sorgen hinzu:

„Wird unser Kind auf die schiefe Bahn geraten?”

Wir wollen uns mal anschauen, was dahintersteckt, wenn Kinder klauen und Sachen von anderen nehmen. Was sind die Ursachen dafür, dass ein Kind klaut?

Kleiner Teaser:

Am Ende dieses Blogartikels wirst du dem Thema Klauen mit mehr Leichtigkeit begegnen und dem Stehlen vielleicht sogar etwas Positives abgewinnen können – weil dir klar wird, dass du über die Auseinandersetzung damit sehr viel über dein Kind erfahren darfst.

Warum klaut mein Kind?

Es gibt es viele verschiedene Gründe dafür, warum ein Kind die Sachen anderer nimmt. Ich möchte dich gerne einladen, das Klauen erst mal etwas allgemeiner zu betrachten.

Für mich ist Stehlen eine Strategie, mit dem sich dein Kind ein unerfülltes Bedürfnis erfüllen oder darauf aufmerksam machen möchte. Es will uns etwas damit sagen. Merkst du, wie du jetzt schon ein bisschen aufatmen darfst?

Denn wir kommen weg von der Verurteilung des Stehlens als „schlecht“, „falsch“, „böse“. Wir sehen das Klauen in erster Linie mal als Ausdrucksmöglichkeit und als Versuch des Kindes, sich um sich selbst zu kümmern. Davon ist ja völlig unberührt, dass es unserem Wertesystem widerspricht, ungefragt die Sachen anderer Menschen zu nehmen.

Ich finde, so können wir uns schon mal viel entspannter an die weitere Ursachenforschung machen und gemeinsam alternative Wege zur Befriedigung des unerfüllten Bedürfnisses finden.

Was bedeutet es, wenn mein Kind stiehlt?

Wenn ein Kind klaut, machen sich Eltern oft große Sorgen, dass es einen „schlechten Charakter“ hat oder es kein „guter Mensch“ sein wird. Damit werten wir das Kind als Ganzes ab.

Dadurch fällt es uns schwer, in die Verbindung zu kommen und einen klaren Blick auf die Bedürfnisse des Kindes zu haben.

Noch schwieriger wird es, wenn wir auf das Klauen mit Bestrafungen reagieren – mehr zum Thema Bestrafungen erzähle ich weiter unten –, weil wir damit bei unserem Kind Schuld- und Schamgefühle auslösen.

Doch was bedeutet es eigentlich für uns selbst, wenn unser Kind stiehlt?

Da lohnt es sich, einmal genauer hinzuspüren. Vielleicht rührt sich in dir ja so etwas wie Wut oder Enttäuschung, weil du das Klauen als respektloses Verhalten empfindest. Wenn dem so ist, verletzt das „Stehlen“ dein Bedürfnis nach Respekt.

Dabei ist es gleich, ob du Respekt als Wert oder als Bedürfnis bezeichnen möchtest, im Ergebnis ist es jedenfalls so, dass du nach diesem Wert leben bzw. dieses Bedürfnis erfüllt haben möchtest.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Respekt finde ich immer spannend, schließlich sind wir dabei ganz schnell in der Verurteilung. „Das ist respektlos“ zum Beispiel ist so ein Satz, der ja über reines Beobachten und Beschreiben hinausgeht.

Es ist eine Bewertung: Ich entscheide, ob das Verhalten meines Gegenübers respektlos war. Im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation wollen wir jedoch raus aus dieser Art von Bewertung unseres Gegenübers.

Mein Vorschlag ist:

Lasst uns versuchen, die Verurteilung rauszunehmen. Lasst uns aufhören, das vermeintlich „Schlechte” im Menschen zu sehen. Lasst uns lieber hinschauen, hinhören und hinspüren, was das Kind uns mitteilen möchte: welches Bedürfnis es sich mit dem Stehlen zu erfüllen versucht!

 
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Was tun wenn das Kind klaut? So gehst du vor

Kinder lernen, indem sie Erfahrungen machen dürfen. Sie verstehen, dass bestimmte Handlungsweisen konkrete Konsequenzen nach sich ziehen. Mit Konsequenzen meine ich Folgen, die sich direkt und ursächlich aus der Handlung ergeben. Eine Bestrafung des Kindes und seines Verhaltens hat oftmals keinerlei inneren Zusammenhang zum Geschehenen. Um zu verdeutlichen, was ich damit meine, hier mal ein Beispiel:

Ein Kind hat beim Spielen ein Loch in seine Hose gerissen.

Als „Konsequenz“ wird dem Kind das für den Heimweg vereinbarte Eis vorenthalten.

Das ist für mich das Gegenteil von Konsequenz, denn was hat Eisessen mit einer kaputten Hose zu tun? Ich sehe da keinen logischen Zusammenhang.

Dass es auf dem Heimweg kein Eis gibt, wäre höchstens dann konsequent, wenn ihr gemeinsam entschieden habt, dass ihr lieber noch länger spielt als Eis zu essen, weil zeitlich nur eines von beidem möglich ist. Also weiterspielen heißt, es bleibt keine Zeit für einen Stopp bei der Eisdiele. Siehst du den Unterschied?

Im ersten Fall wird das Kind bewertet und bestraft. Im zweiten Fall besteht ein logischer Zusammenhang zwischen einer bestimmten Verhaltensweise des Kindes und dem, was daraus entsteht.

Auch hier können starke Gefühle aufkommen, die im Nachhinein begleitet werden dürfen.

Beim Thema Stehlen würde ich im Grunde genommen nach genau dieser Maxime vorgehen. Natürlich ist es hier etwas komplexer als im Eis-Beispiel, weil es etwas abstrakter ist und die Konsequenzen für das Kind weniger direkt erfahrbar sind. Um die Zusammenhänge zu verstehen und zu lernen, braucht es daher unsere wohlwollende Hilfe.

Stellen wir uns also mal vor, das Kind hat aus dem Kindergarten ein Armband mitgebracht, von dem du genau weißt, dass es einem anderen Kind gehört.

Vielleicht sagt es so etwas wie

„Hab ich gefunden“

oder

„Lara hat mir das geschenkt“.

Dem würde ich grundsätzlich erst mal Glauben schenken – vielleicht war es ja genau so und dein Kind hat stiehlt weder, noch lügt es. Womöglich kannst du dich mit Lara oder Laras Mutter kurzschließen, um ihre Version zu hören?

Wenn sich deine Vermutung bestätigt, dass dein Kind das Armband weder gefunden noch geschenkt bekommen hat, würde ich als Erstes mal in die Empathie gehen, zum Beispiel so:

„Das ist wirklich ein schönes Armband, hm? Guck mal, wie der Stein da glitzert! Und die Farben – das Armband hat dieselben Farben wie dein T-Shirt.“

Damit kannst du schon mal bei deinem Kind andocken, es fühlt sich gesehen – mitsamt dem Armband.

Im nächsten Schritt kannst du auf die Gefühlsebene gehen.

„Du fühlst dich richtig schön mit dem Armband, oder? Und auch schon so groß, oder?“

Du kennst dein Kind am besten – wenn es jetzt strahlend nickt, hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Du kannst weiterforschen nach den unerfüllten Bedürfnissen, die hinter den Gefühlen stehen. Vielleicht hat dein Kind ein starkes Bedürfnis nach Autonomie, also beispielsweise selbst entscheiden zu dürfen, was es haben möchte.

So, jetzt bist du in Verbindung mit deinem Kind. Jetzt dürft ihr einen Plan ausarbeiten, wie sein unerfülltes Bedürfnis befriedigt werden kann, ohne Dinge zu nehmen, die anderen Menschen gehören.

Komm in die Führung und erläutere deinem Kind altersgerecht, dass dieses Armband Lara gehört und ihr es zurückgeben werdet.

Hier braucht es möglicherweise nochmal Empathie und Begleitung. Jetzt dürft ihr kreativ werden und gemeinsam überlegen, wie ihr das Bedürfnis – in diesem Fall – nach Autonomie erfüllen könntet.

Beispielsweise in dem dein Kind sich aus seinem Schmuck ein Armband selbst aussucht oder indem es sich für bestimmte Perlen entscheidet und ihr daraus ein eigenes Schmuckstück bastelt. Ihr könntet beispielsweise auch nach einem Armband suchen, das genauso schön ist und es gemeinsam kaufen.

Sollte es deinem Kind schwer fallen, das Armband wieder zurückzugeben, hilf ihm dabei.

Du könntest zum Beispiel in einem Rollenspiel mit Handpuppen zu einem Perspektivwechsel einladen. Wenn ihr die Situation nachspielt, kann dein Kind vielleicht besser verstehen, wie sich Lara fühlt, wenn ihr Armband plötzlich verschwunden ist.

So kann dein Kind nachvollziehen, dass – in dem Fall Lara – ganz traurig oder wütend über das fehlende Armband ist und es andere Wege gibt, sich unerfüllte Bedürfnisse zu erfüllen. Und das alles ohne Schimpfen, Schreien, Strafen, Scham und Schuldgefühle – der Hammer, oder?

Sollte ich mein Kind eigentlich bestrafen, wenn es stiehlt?

Ich bekomme oft mit, dass Bestrafungen immer noch Teil des Alltags in Familien sind. Für mich ist das ein ganz zentraler Punkt:

In der bindungsorientierten Elternschaft wollen wir auf alle Formen von Belohnung und Bestrafung verzichten.

Warum?

Wenn dein Kind stiehlt und du es bestrafst, kann es schon sein, dass es in Zukunft darauf verzichtet, noch mal etwas zu klauen. Doch dann nur, um der Strafe zu entgehen.

Es verhält sich in einer bestimmten Art und Weise, um es anderen recht zu machen und in der Hoffnung, gemocht zu werden.

Nach den Grundsätzen der Gewaltfreien Kommunikation wollen wir jedoch erreichen, dass Menschen etwas aus eigenem Antrieb tun.

Damit dein Kind künftig auf das Klauen verzichtet, ist es in diesem Sinne wichtig, dass es die Konsequenzen daraus versteht – damit es in Zukunft von selbst auf das Klauen verzichten möchte.

Es gibt noch viele Gründe mehr, warum es so sinnvoll ist, Kinder ohne Belohnung und Bestrafung zu begleiten.

Wenn dich das Thema interessiert, schau gerne in meine Instagram-Highlights, Podcastfolgen und Blogartikel dazu!

Fazit

Wenn ein Kind etwas von jemand anderem nimmt, möchte es uns damit etwas sagen.

Wenn wir es dafür bestrafen, wird es möglicherweise das Klauen künftig unterlassen – jedoch ohne Einsicht in tiefere Gründe und ohne etwas über sich selbst lernen zu dürfen, nämlich dass eigene Bedürfnisse wichtig und wertvoll sind und es andere Wege als das Klauen gibt, um sie sich zu erfüllen.

Und: Unsere Bindung zum Kind nimmt Schaden. Lasst uns in die Verbindung kommen, ins Verständnis, in die gemeinsame Erforschung unerfüllter Bedürfnisse. Davon profitiert dein Kind und auch du als Mama oder Papa darfst dich auf einen Familienalltag mit mehr Harmonie und mehr Leichtigkeit freuen!

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Vielleicht bist du heute hier zum ersten Mal in meinen Blog gekommen, weil du nach ganz konkreten Lösungsansätzen dafür gesucht hast, was du tun kannst, wenn dein Kind klaut.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Impulsen weiterhelfen! Wenn dir meine Ansätze gefallen und zu dir und deinem Kind passen, magst du vielleicht tiefer in die GfK einsteigen und dich für eine bindungsorientierte Elternschaft entscheiden. In diesem Fall empfehle ich dir mein kostenloses Workbook zu den Themen Belohnung und Bestrafung und warum es sinnvoll ist, darauf zu verzichten.

Kathy Weber mit vor Grafitti-Wand
Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kathy Weber, 2-fache Mama und ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg.
Ich helfe dir zu verstehen, was dein Kind dir mit seinem Verhalten wirklich sagen möchte und wie ihr Konflikte im Alltag in Verbindung lösen könnt.