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Wie du mit diesen 5 Tipps die Selbstständigkeit deines Kindes förderst – ohne es zu überfordern

Selbstständigkeit beim Kind fördern
Inhaltsverzeichnis

Dein Vierjähriger manscht beim Essen rum, als ob er erst zwei wäre? Deine Tochter ist gerade zwei geworden, kann jedoch noch keinen Deckel aufschrauben oder Becher ineinanderstecken? Dein Sohn ist sechs Jahre alt und immer noch sehr unsicher beim Fahrradfahren? Die Achtjährige kann ohne kleinschrittige Anleitung keinen Nachmittag die Hausaufgabe selbstständig erledigen?

Ob beim Anziehen, Essen oder Hausaufgaben machen: 

Als Eltern sind wir gestresst, wenn unsere Kinder sich – gemessen an unseren Vorstellungen – nur mühsam und langsam zu selbstständigen Individuen entwickeln. Zum einen liegt es dann an uns, diese Aufgaben alle weiterhin selbst zu erledigen bzw. zu unterstützen (oder wir meinen das zumindest), statt sie nach und nach an unser Kind abgeben zu können. 

Das ist also de facto einfach mehr Arbeit für uns. Zum anderen fragen wir uns auch, ob unser Kind eigentlich altersgerecht entwickelt ist, wenn es für dies oder das in einem bestimmten Alter noch viel Unterstützung braucht. Und ihr wisst so gut wie ich, dass dieses Vergleichen von Kindern für uns Mamas und Papas oft eine Extraportion Stress bedeutet.

Um mal den Fokus von der Elternperspektive wegzulenken, hin zu unseren Kindern: 

Unsere edle Aufgabe ist es doch, die Kinder fit zu machen für ein Leben auf den eigenen zwei Beinen. Wie sollen sie später mal im Studium oder in der Ausbildung klarkommen, einen eigenen Haushalt führen, Rechnungen und Versicherungen und den ganzen anderen Kram auf die Reihe kriegen, wenn sie immer Probleme haben, sich selbstständig um ihre Sachen zu kümmern? Selbstständigkeit ist ja tatsächlich einfach eine wichtige Grundeigenschaft für ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben.

Druck auszuüben à la

„Kannst du deine Jacke immer noch nicht selbstständig anziehen?“

ist kein guter Weg, darin sind wir uns sicher einig.

Wir wünschen uns einen anderen Umgang, eine andere Verbindung mit unseren Kindern. Und ich stelle auch in Zweifel, ob das überhaupt irgendwas bringt – Selbstständigkeit durch Druck erzwingen zu wollen.

Lasst uns doch lieber gute Rahmenbedingungen schaffen und die Kinder unterstützen. Der Rest kommt dann schon. Warum das so ist, warum unsere Kinder den Drang nach Autonomie in sich angelegt haben, erkläre ich gleich noch.

Und dann möchte ich dir einige ganz praktische Ideen vorstellen, wie wir mit wenig Aufwand und viel Leichtigkeit die Selbstständigkeit unserer Kinder fördern können.

Selbstständigkeit bei Kindern: Das bedeutet es genau

Die Begleitung von Kindern zu selbstständigem Handeln hat zum Ziel, das Kind nach und nach unabhängig von Hilfestellungen seitens der Eltern zu machen. 

Das ist zum einen Hilfe zur Selbsthilfe (ganz im Sinne von Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“), zum anderen ist ja die Autonomie des Einzelnen in westlichen Gesellschaften ein hoher Wert.

Gut, dass das inzwischen so ist.

Denn bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein galten Gehorsam, Ordnungsliebe, Respekt und Fleiß als wichtigste Erziehungsziele. Was hat sich doch seither alles geändert – zum Glück!

Heute sind wir keine seltsamen Sonderlinge mehr, wenn wir unsere Kinder zu etwas anderem als zu funktionierenden Untertanen erziehen wollen, sondern sie auf einem Weg zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten begleiten möchten.

Eine etwas seltsame Abzweigung kann es übrigens auch werden, wenn wir plötzlich alles für unser Kind übernehmen (wollen) – ihr wisst, was ich meine.

Im Unterschied zu vorherigen Generationen stellen wir dann das vermeintliche Wohl der Kinder in den Mittelpunkt allen Tuns und Denkens und tun unseren Kindern damit keinen Gefallen. Das ständige Umschwirren der Kinder ist für mich keine Begleitung zur Selbstständigkeit mehr.

Merke:

Wer nie damit konfrontiert wird, Probleme selbst zu lösen, wird es wohl kaum lernen können – oder zumindest erst spät. Das kann dann ein Mangel an ungelernten Kompetenzen („Ich weiß nicht, wie das geht“) und auch ein Mangel an Haltung („Ich brauche mich nicht zu bemühen, jemand anderes wird das schon für mich erledigen“) nach sich ziehen.

Und dabei ist der Wille zur Selbstständigkeit doch so stark in unseren Kindern angelegt!

Habt ihr schon mal eine wütende Zweijährige erlebt, die zum zehnten Mal versucht hat, die Bausteine richtig hochzustapeln und jetzt echt richtig sauer ist oder das Kind gar einen Wutausbruch hat, weil der Turm jedes Mal umfällt, bevor die gewünschte Höhe erreicht ist?

Oder den Fünfjährigen, der am Schleifebinden fast verzweifelt? Manchmal, doch keinesfalls immer kommt der Impuls für bestimmte Dinge von den Eltern, Erzieher:innen oder Lehrer:innen.

Oft kommt der Wunsch, etwas Bestimmtes selber zu können, jedoch tatsächlich aus den Kindern selbst. Das nennen Pädagog:innen dann intrinsische Motivation.

Und es gibt keinen effektiveren Lern-Booster als die intrinsische Motivation!

Denn was wir lernen wollen, das werden wir auch lernen. Das kennen wir von uns selbst. Wenn wir uns vorgenommen haben, bis zum nächsten Italien-Urlaub die Restaurant-Bestellung auf Italienisch aufgeben zu können, werden wir mit deutlich mehr Motivation Italienischvokabeln lernen, als wenn unser:e Chef:in sagt, wir könnten ja bis zum nächsten Messetermin ein bisschen Italienisch parlieren können. Und wenn wir einfach Lust auf Bewegung haben, werden wir deutlich lieber abends noch zum Joggen rausgehen.

Intrinsische Motivation ist einfach Spaß am Tun, Spaß am Lernen.

Bei Kindern ist es genauso.

Sie haben einen starken Wunsch, Dinge selbst zu tun und selbst zu können. Es ist so eine herrliche Vorstellung, dass wir sie „nur“ dabei zu unterstützen brauchen und sie dann nach und nach alles fürs Leben lernen, was sie brauchen!

Natürlich gibt es da Unterschiede in der Ausprägung, von Kind zu Kind. Das ist ja bei uns Erwachsenen ebenfalls so:

Der eine mag gerne alles selbst entscheiden, jemand anderes ist happy, wenn es von Chef:innenseite oder vielleicht auch in der Partnerschaft in bestimmten Dingen klare Anweisungen gibt.

Besonders stark ist der Wille zur Selbstständigkeit in der sogenannten Autonomiephase. Diese Phase findet vor allem im Alter zwischen zwei und vier Jahren statt, kann individuell auch schon mal mit 18 Monaten starten oder auch bis zum Alter von sechs Jahren gehen. Diese Phase wird auch manchmal „Trotzphase“ genannt, denn die Kinder können sehr frustriert reagieren, wenn sie dabei Misserfolge und Rückschläge erleben und/oder sich in ihrem Autonomiebestreben behindert fühlen.

Warum ist Selbstständigkeit bei Kindern so wichtig?

Wenn wir die Selbstständigkeit unserer Kinder unterstützen, stärken wir zugleich auch ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstwertgefühl.

„Das kann ich schon“ ist ein wunderbares Gefühl, für uns Erwachsene vergleichbar mit einer guten Präsentation im Meeting oder einem vielversprechenden Kundengespräch.

Und dieses wunderbare Gefühl hat einen sich selbst verstärkenden Effekt. Denn wenn Kinder lernen, dass sie Herausforderungen aus eigener Kraft heraus erfolgreich begegnen können, werden sie auch die nächste schwierige Aufgabe mit größerer Sicherheit annehmen können und sich mehr zutrauen.

Dadurch lernen sie erstens neue Kompetenzen hinzu und zweitens nährt jede erfolgreich selbstständig ausgeführte Aktion den Glauben der Kinder an sich selbst, an ihre Selbstwirksamkeit. Eine bessere Vorbereitung auf das Leben in einer sich ständig wandelnden Welt gibt es kaum.

Denn wissen wir heute, welche Kompetenzen unsere Kinder in zwanzig Jahren brauchen werden? Das kann wohl keiner so genau absehen, oder?

Doch wenn wir ihren Glauben an sich selbst stärken und ihr Vertrauen, dass sie neue Probleme und Herausforderungen selbstständig lösen können, sind sie bestmöglich auf eine Welt vorbereitet, die ihnen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt.

Und wisst ihr, liebe Mamas und Papas, warum es noch so toll ist, wenn wir die Selbstständigkeit unserer Kinder fördern? Weil wir uns selbst das Leben leichter machen.

Je nach Alter eurer Kinder fällt euch bestimmt sofort das ein oder andere ein, von dem ihr heimlich seufzend denkt:

„Ach wie schön wäre es, wenn mein Kind das schon selbstständig könnte.“

Weil ihr morgens eine wertvolle Minute spart, wenn das Kind sich selbst Schuhe und/oder Jacke anziehen kann, weil es die Hausaufgaben ohne eure Unterstützung erledigen könnte, weil ihr auch mal sitzen bleiben könnt, wenn das Kind etwas zu trinken braucht etc.

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Selbstständigkeit ist ein großes Thema und klingt erst mal einschüchternd und abstrakt. Ich geh so was am liebsten ganz praktisch an, mit Vorschlägen, die du direkt umsetzen kannst, wenn sie für dich passen. Wenn dieser Weg auch für dich gut klingt, magst du dir vielleicht mein Workbook mit vielen konkreten Vorschlägen herunterladen.

5 Tipps, wie du die Selbstständigkeit bei deinem Kind nachhaltig fördern kannst

Selbstständigkeit beim Kind fördern: Leichter gesagt als getan?

Keine Sorge, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich finde, dass wir an konkreten Beispielen immer am besten lernen. Und das, was einem als passend erscheint, dann vielleicht sogar direkt im Alltag umsetzen kann. Also kommen hier fünf konkrete Tipps, wie du je nach Alter deines Kindes seine Selbstständigkeit fördern kannst.

Tipp #1: Sieh und respektiere die Autonomie-Signale deines Kindes

Du bist der Meinung, dein Kind könnte „jetzt aber wirklich mal lernen“, sich morgens selbstständig anzuziehen? Weil das die anderen Kinder in dem Alter schon viel besser können?

Schau mal genau hin:

Vielleicht ist es deinem Kind gerade besonders wichtig, seine Motorik weiterzuentwickeln, deshalb will es überall balancieren, klettern, hüpfen. Oder es entwickelt gerade seine sozialen Kompetenzen weiter. Oder wird gerade Profi mit Schere, Stift und Kleber. Das hat auch alles mit Selbstständigkeit zu tun! Ich bin mir sicher: Wenn du dein Kind in dem unterstützt, wofür es sich gerade interessiert, wird es auch die Dinge lernen, die dir gerade wichtig sind – wenn es bereit dafür ist.

Tipp #2: Hab Geduld für die Lernprozesse deines Kindes

Hier sind wir als Eltern gefragt. Oft haben wir innerlich andere Ansprüche und/oder auch andere Bedürfnisse, die in bestimmten Momenten mit dem Autonomiebedürfnis des Kindes auf den ersten Blick kollidieren.

Finde heraus, was du brauchst, um deinem Kind in diesen Momenten deine Geduld zu schenken.

Denn die Autonomiebestrebungen können wir genauso wenig erzwingen wie z. B. das Schlafen.

Lasst uns gemeinsam Strategien finden, die für alle okay sind und womit alle Bedürfnisse gesehen werden.

Denn nur dann kannst du dein Kind in seinem Lernprozess geduldig unterstützen. Und wenn es dann endlich so weit ist – und dein Kind möchte etwas alleine machen, wie zum Beispiel sich morgens die Jacke selber anziehen, dann wirst du beim ersten Mal vielleicht noch verzweifeln, weil es gefühlt ewig dauert und ihr vielleicht auch schon spät dran seid?

Da geht ihr gemeinsam durch. Da steht das Bedürfnis nach Autonomie dem der Pünktlichkeit gegenüber und ihr werdet Lösungen finden, die für euch okay sind.

Und im Zweifel verrate ich dir meine persönliche Zauberformel für mehr Geduld in solche Momenten:

Pufferzeiten einplanen – bei mir sind es obligatorische 15 Minuten. Und mit dieser kannst du durchatmen und das Kind erst einmal machen lassen. Wenn du merkst, der Frust wird zu groß – biete gerne deine Hilfe an:

“Brauchst du Hilfe?”

Ich versichere dir:

Diese Phase endet auch irgendwann. Je öfter du dein Kind den Raum gibst etwas alleine zu machen, umso früher kann es das auch – und du hast es in seiner Autonomie und seiner Selbstwirksamkeit gesehen und unterstützt.

Tipp #3: Schaffe gute Lernumgebungen

Erinnerst du dich noch an Schulzeiten? Sicherlich hattest du einen Lieblingsplatz/Ort, an dem du gelernt hast. Und daher lade ich dich hiermit ein, auch für dein Kind und seine individuellen Autonomiebestrebungen stets eine passende Lernumgebung zu schaffen.

Es macht dich z.B. wahnsinnig, wenn dein Kind bei jedem Essen eine riesengroße Sauerei macht?

Verstehe ich, denn ich hab auch andere Hobbys als ständig irgendwo Tomatensauce und Kartoffelbrei wegzuputzen. Und die Essensreste am Küchenschrank oder am Boden kleben zu lassen, widerstrebt meinem Bedürfnis nach Ordnung und Sauberkeit.

Essen lernen findet in keiner Familie ohne Phasen des Rumsauens statt. Vielleicht gelingt es dir jedoch, das Chaos einzudämmen, und Strategien zu finden, die deinem Bedürfnis nach Sauberkeit und dem Bedürfnis nach Autonomie nachkommen: zum Beispiel, indem du abwaschbare Platzdeckchen nutzt, eine abwisch- oder waschbare Decke unter den Stuhl legst oder einen Überziehlatz mit Ärmeln, bei dem die Kleidung gut geschützt ist. Auch kindgerechte Gerätschaften können helfen, also beispielsweise Teller mit einem Gummiring unten dran, der steht einfach besser.

Ähnliches gilt für Getränke: Spezielle Becher und Gefäße für Kinder sind leicht zu greifen, stehen stabiler und können auch mal auf den Boden fallen, ohne gleich kaputtzugehen oder gar auszulaufen.

Und das kann auch über das Essen hinaus mit anderen Alltagssituationen geübt werden oder auch ganz spielerisch mit meiner Top Autonomie-Strategie:

Die ICH-Zeit:

Du findest eine Stunde in der Woche, in der Platz für die ICH-Zeit ist. In dieser Stunde entscheidet dein Kind, was ihr macht. Ihr stellt einen Wecker und du informierst dein Kind 10, 5 und 1 min vor Ablauf der Zeit über das Ende der ICH-Zeit. Es ist sogar eine wunderbare Zeit für Verbindung zu deinem Kind und der passende Raum für dein Kind sich selbst zu entfalten und zu entscheiden.

Tipp #4: Lebt feste Rituale in der Familie

Familienrituale sind eine feine Sache, klar. Doch was haben sie mit Selbstständigkeit zu tun? Ganz einfach: Rituale geben Sicherheit und Gewohnheit. Und die Erforschung neuer Kompetenzen in der Autonomiephase sorgt oft für Unsicherheit, Angst, Frustration. Rituale können ein Baustein für einen sicheren und sich ständig wiederholenden Rahmen sein, in dem dein Kind seine Selbstständigkeit ausprobieren kann.

Tipp #5: Lass dein Kind lernen, selbstständig Verantwortung zu übernehmen

Selbständig und selbstverantwortlich sein, das wünschen wir unseren Kindern. Und dafür dienen zum Beispiel die Hausaufgaben in der Schule ganz wunderbar als Übungsfeld. Hausaufgabenstress ist ein absoluter Stress-Klassiker in Familien. Okay, gibt ja echt auch geilere Sachen als Hausaufgaben. Doch sie sind nun mal Teil des Alltags deines Kindes. So wie wir Erwachsene eben arbeiten gehen, Wäsche waschen und die Steuererklärung machen.

Und dann führst du dein Kind Schritt für Schritt heran, dass es das selbstständig kann. Gerne unter dem Leitgedanken – hilf deinem Kind es selbst zu tun.

Am Anfang ist es dann vielleicht auf dem Mathe-Blatt eine Aufgabe, die es selbstständig ohne Hilfe erledigt. Je größer dein Kind wird und je mehr ihr das schon geübt habt, kann es bald das halbe Mathe-Blatt und dann das ganze Blatt, irgendwann die Mathe- und Deutsch-Hausaufgabe, schließlich dann die komplette Hausaufgabe. Und du kannst dich in der Zeit anderen Dingen widmen (Wäsche! Arbeit! Steuererklärung!). Danach habt ihr beide Zeit für gemeinsame, schöne Aktivitäten – Spiel, Spaß, Bewegung, wonach auch immer euch gerade der Sinn steht.

Ihr möchtet außerhalb der Alltagssituationen die Selbstverantwortung stärken? Hier meine Top Strategie:

DIE KRAMKISTE:

Meine Tochter liebt ihre Kramkiste. Du findest eine Kiste. Bei uns befindet sich alles drin, was ich schon längst weggeschmissen hätte oder wollte, und in sogenannten Aussortierphasen ihres Zimmers haben wir die Kramkiste irgendwann einmal eingeführt.
Sie darf entscheiden WAS, da reinkommt. Und hat damit einen Ort an dem sie Dinge aufheben und über die sie selbst entscheiden darf.

Für meine Tochter ist es jedes Mal ein Schatz, wenn sie diese Kiste öffnet. Und wir nutzen sie auch oft darüber hinaus, z.B. in Verbindung mit meinem Bedürfnis nach Bewegung. Indem sie ihre Kramkiste für Spiel&Spaß nutzen kann, während ich der Yogamatte fröne…
Einzige Regel für die Kramkiste: In diese Kiste kommt soviel rein wie reinpasst. Die natürliche Grenze ist durch die Größe der Kiste gegeben.

Wie geht es weiter?

Ich fass noch mal kurz zusammen: Wenn uns unser Kind als unselbstständig erscheint, bedeutet das für uns als Mamas und Papas auf mehreren Ebenen Stress. Weil wir uns fragen, ob unser Kind sich „schnell genug“ entwickelt und ob es für den nächsten großen Schritt 

(beispielsweise die Einschulung) fit genug sein wird. Und doch auch, weil wir als Eltern uns etwas Entlastung im Alltag wünschen. Das ist übrigens total legitim.

Workbook Wertschätzende Kommunikation

Selbstständigkeit ist ein großes Thema und klingt erst mal einschüchternd und abstrakt. Ich geh so was am liebsten ganz praktisch an, mit Vorschlägen, die du direkt umsetzen kannst, wenn sie für dich passen. Wenn dieser Weg auch für dich gut klingt, magst du dir vielleicht mein Workbook mit vielen konkreten Vorschlägen herunterladen.

Kathy Weber mit vor Grafitti-Wand
Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kathy Weber, 2-fache Mama und ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg.
Ich helfe dir zu verstehen, was dein Kind dir mit seinem Verhalten wirklich sagen möchte und wie ihr Konflikte im Alltag in Verbindung lösen könnt.