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Nützliche Formulierungshilfen für mehr Leichtigkeit in deinem Familienalltag

Formulierungshilfen-Titel
Inhaltsverzeichnis

“Wenn du das nicht aufräumst, dann gibt es kein Fernsehen!”

Na ist dir dieser oder ein ähnlicher Satz erneut rausgerutscht?

Du möchtest es so gerne anders machen und dennoch purzeln in Konfliktsituationen manchmal noch die berüchtigten “Wenn-Dann-Sätze” raus?

Ich feiere dich erstmal, dass du dies erkennst und noch mehr feiere ich, dass du es ändern möchtest. Und ich wäre nicht Kathy, wenn ich dich damit alleine lassen würde.

Denn diese alten Autobahnen, die wir in Konfliktsituationen abfahren, dürfen neue Wege werden und das ist oft mit einer Art Training verbunden.

Dafür hab ich hier für dich eine mega Übersicht mit passenden Formulierungshilfen.

Diese kannst du als Nachschlagewerk nutzen, als eine Art Vokabelhilfe und sie wird auch noch stetig für dich erweitert werden.

Damit wünsche ich dir viel Freude, Leichtigkeit und Orientierung in deiner Phase der Veränderung.

Ich weiss, dass es schwer wird. Doch der schwierigste Schritt liegt bereits hinter dir- die Erkenntnis und der Wille es ändern zu wollen.

Jetzt nehme ich dich an die Hand – lass uns die Welt gemeinsam ein wenig freundlicher gestalten.

Unterschrift Kathy Weber in lila

A - Autonomie im Kind stärken

SituationenStatt das zu sagen:Sag lieber das:
Kind malt etwas alleine"Du kannst ja schon alleine malen!""Du hast gerade alleine ein Bild gemalt. Das habe ich gesehen. Da bist du ganz stolz, dass du das alleine kannst, oder?!"
Kind will etwas alleine machen"Du kannst eben noch nicht alles alleine machen!""Dir ist wichtig, dass du alles alleine machen/entscheiden kannst, oder?! Lass mal überlegen, was du alleine machen/entscheiden kannst."
Kind räumt etwas selbstständig auf"Toll, wie du mithilfst!""Hey, du hast gerade alleine das Spiel weggeräumt. Ich bin beeindruckt, wie du das machst. Danke für deine Unterstützung."

B - Bedürfnisorientierter Adventskalender

SituationenStatt das zu sagen:Sag lieber das:
-"Finger weg vom Adventskalender!""Du bist ganz neugierig und willst sofort wissen, was da überall drin ist, oder?! Komm, lass mal fühlen!"
-"Meine Güte geht das jetzt jeden Tag so weiter mit dem Gejammer: "Wann ist Weihnachten?"""Du freust dich so sehr auf Weihnachten und kannst es gar nicht mehr erwarten, oder?! Komm wir zählen nochmal zusammen die Säckchen bis Weihnachten!"
-"Jetzt freu dich doch mal über die Sachen!""Das gefällt dir gerade gar nicht, oder?"! Erzähl mal, was wolltest du denn gerne haben?"

B - Bedürfnisorientierter Umgang mit Geld

Kind sagt:Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Die anderen bekommen viel mehr Taschengeld als ich""Jetzt hör auf mit dem Gejammer. Andere bekommen gar nichts!""Bist du enttäuscht und möchtest selber entscheiden wieviel du bekommst?"
"Ich will jetzt die Puppe haben! Sofort!""Du kannst nicht immer haben, was du willst - ich kann mir auch nicht alles kaufen, was ich will!""Die gefällt dir total gut, oder?! Du würdest gerne selber entscheiden, was du dir kaufst?"
"Ich mache das nur, wenn du mir dafür Geld gibst!""Du bist so gierig und kannst den Hals nicht vollbekommen!""Dir ist finanzielle Freiheit wichtig und dafür brauchst du mehr Geld, oder?!"

B - Bedürfnisorientierter Umgang mit Süßigkeiten

Kind sagstStatt das zu sagen:Sag lieber das:
"Ich will jetzt ein Eis!" - 5 mal hintereinander"Du mit deinem Genörgel, es reicht!""Du sagst: 'Ich will jetzt ein Eis!' - das habe ich gehört. Gleichzeitig bleibe ich bei einem NEIN, weil ich für deine Gesundheit verantwortlich bin."
"Ich will noch mehr Schoki!""Du bekommst den Hals auch nicht voll, es ist auch mal gut!""Du willst noch mehr Schoki, oder?! Die ist so lecker? Das freut mich, dass sie dir so lecker schmeckt, gleichzeitig sage ich NEIN, weil ich für deine Gesundheit verantwortlich bin."
"Die anderen dürfen viel mehr Schoki als ich!""Sei froh, dass du überhaupt welche bekommst!""Du bist frustriert und würdest gerne mehr Süßes essen?! Weil das so lecker ist? Für heute reicht es, das entscheide ich, weil ich für deine Gesundheit verantwortlich bin."

D - Dankbarkeit

Wie du aus einem einfachen “Danke! Dankbarkeit zaubern kannst.

Statt:Lieber:
"Danke.""Du hast heute alleine deine Zähne geputzt. Danke für deine Unterstützung."
"Danke.""Du bist heute ohne Nein mit zum Supermarkt gekommen - danke fürs Mitmachen."
"Danke.""Du hast mich heute ganz doll umarmt. Danke für deine Liebe."

D- Die Kraft der Wörter: "Aber"

Wie du auf das Wort “aber ” verzichten kannst.

Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Du willst jetzt hier bleiben, ABER ich will jetzt nach Hause!""Du willst jetzt hier bleiben (Spiel und Spaß), (und) gleichzeitig möchte ich jetzt nach Hause (Entspannung)."
"OK, du willst noch ein Eis, ABER ich sage nein!""Du möchtest ein Eis (Genuss), das habe ich gehört. Gleichzeitig bin ich für deine Gesundheit verantwortlich (Führung). Daher sage ich heute nein."
"Du willst Zuhause bleiben, ABER das geht heute nicht.""Du willst Zuhause bleiben (Autonomie). Gleichzeitig möchte ich mit dir zusammen was unternehmen (Gemeinschaft, Austausch)."

D - Die Kraft der Wörter: "gleich"

Wie du auf das Wort “gleich” verzichten kannst.

 
Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Ich komme GLEICH!""Sobald ich die Spülmaschine fertig eingeräumt habe, komme ich zu dir. Falls du mich jetzt brauchst, komm gerne zu mir!"
"Ja, mache ich GLEICH!""Ich ziehe mich fertig an und danach helfe ich dir. Ich bin im Schlafzimmer, falls du mich jetzt brauchst."
"Ich sag es dir GLEICH.""Nachdem ich die Nachricht fertig getippt habe, antworte ich dir gleich auf deine Frage."

D - Die Kraft der Wörter: "man"

Wie du auf das Wort “gleich” verzichten kannst.

Du sagst:Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Du legst deine Füße auf den Tisch...""...das macht MAN nicht!""...das stört mich, weil mir Hygiene wichtig ist."
"Du sagst 'Du Arschloch!' zu deiner Schwester...""..das sagt MAN nicht!""...bist du gerade total sauer und wolltest ihr das damit sagen?"
"Du glotzt nur auf dein Handy...""...MAN hört zu!""...das stört mich, da mir wichtig ist, dass bei dir alles ankommt, was ich sage."

D - Die Kraft der Wörter: "nicht"

Wie du auf das Wort “nicht” verzichten kannst.

 
Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Pass auf, dass das Essen NICHT vom Teller fällt!""Pass auf, dass das Essen auf dem Teller bleibt!"
"NICHT das Messer in den Mund stecken!""Das Messer bleibt auf dem Tisch!"
"Du weichst NICHT von meiner Seite!""Du bleibst an meiner Hand!"
"Komm NICHT zu spät!""Sei um 16 Uhr zuhause!"

E - Eingewöhnung Kita

Wie du aus Unsicherheit Sicherheit machen kannst.

Statt:Lieber:
"Wird mein Kind die Eingewöhnung wuppen?""Ich begleite mein Kind so, dass es die Eingewöhnung schafft."
"Werd ich loslassen können?""Ich kümmere mich bestmöglich um mich und mein Bedürfnis nach Sicherheit, um mein Kind begleiten zu können."
"Ich bin mir mit der Kitaauswahl so unsicher.""Ich darf zu jeder Zeit meine Meinung ändern und Weg finden, die für alle ok sind."
"Nun geh mal zu den anderen Kindern.""Schau mal, der Junge/das Mädchen spielen gerade mit XY, siehst du das auch?"
"Nun ist aber mal gut mit den TRänen beim Abschied.""Ich bin für dich da und helfe dir das zu schaffen."
"Die sind alle ganz lieb.""Ich vertraue XY und weiss, dass sie/er sich um dich kümmert und dir helfen kann."

E - Eltern-Kind-Bindung

Wie du durch Wörter die Bindung stärken kannst!

 
Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Oh je, nein! Was ist passiert?""Ich bin da!"
"Ach herrje, was machen wir jetzt nur?!""Ich kümmere mich um dich!"
"Jetzt ist aber mal gut mit dem Geheule!""Du entscheidest wann du bereit bist! Solange bin ich für dich da!"

E - Erziehen ohne Belohnung

Wie es ohne Belohnung geht.

 
Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Wenn du jetzt aufhörst deinen Bruder zu ärgern, dann kannst du später TV gucken!""Stopp! Finger weg (Eingreifen) - willst du deinem Bruder gerade zeigen, dass du alleine sein möchtest?!"
"Wenn du jetzt aufhörst 'Scheiß-Mama/Papa!" zu mir zu sagen, dann schmeiße ich 'ne Runde Süßes!"Du hast gerade 'Du Scheiß-Mama/Papa!' zu mir gesagt. Du wolltest mir damit zeigen, wie sauer du gerade bist, weil du selber entscheiden möchtest, ob du in die Kita gehst, oder?!"
"Wenn du jetzt brav bist, dann kommt das Christkind zu Weihnachten!""So wie dein Zimmer aussieht, mache ich mir Sorgen um die Spielsachen. Möchte, dass die heile bleiben. Du sagst "nein" zum Aufräumen. Was können wir machen, damit die Spielsachen heile bleiben?

E - Erziehen ohne Strafen

Wie es ohne Bestrafung geht.

Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Wenn du jetzt nicht aufhörst deinen Bruder zu hauen, dann sperre ich dich jetzt in dein Zimmer ein!""Stopp! Finger weg (Eingreifen) - willst du deinem Bruder gerade zeigen, dass du alleine sein möchtest?!"
"Wenn du noch einmal 'Scheiß-Mama/Papa zu mir sagst, dann schläfst du heute alleine ein!""Du hast gerade 'Du Scheiß-Mama/Papa!' zu mir gesagt. Du wolltest mir damit zeigen, wie sauer du gerade bist, weil du selber entscheiden möchtest, ob du in die Kita gehst, oder?!"
"Wenn du jetzt nicht aufräumst, dann kommt das Christkind zu Weihnachten nicht!""So wie dein Zimmer aussieht, mach ich mir Sorgen um die Spielsachen. Möchte, dass die heile bleiben. Du sagst 'nein' zum Aufräumen. Was können wir machen, damit die Spielsachen heile bleiben?"

G- Gehorchen & Gehorsam

Statt das zu sagen:Sag lieber das:
"Wenn du jetzt nicht endlich mitkommst, dann gehe ich alleine!""Du möchtest noch bleiben. Du hast doch Spaß gerade. Das sehe ich." (Spiel & Spaß)
"Wenn du jetzt nicht endlich mitkommst, dann gehe ich alleine!""Du würdest gerne auch mal alleine entscheiden, wann du nach Hause gehst, oder? Mh, das merke ich." (Autonomie)
"Wenn du jetzt nicht endlich mitkommst, dann gehe ich alleine!""Du würdest dein Spiel jetzt gerne zu ende machen und dich in Ruhe verabschieden, oder?!" (Unterstützung)

G - GfK und Großeltern

Großeltern sagen:Du sagst:
"Die Kinder machen doch was sie wollen.""Machst du dir Sorgen, dass ich keine Kontrolle habe? Du möchtest das es uns allen gut geht?"
"Das hat kein Kind zu entscheiden.""Kennst du gar nicht, oder? Du wurdest nie gefragt, was du brauchst oder wie es dir geht, oder? Das ist ungewohnt für dich oder?"
"So wird aus den Kindern nichts.""Du möchtest, dass aus unseren Kindern was wird, oder? Und das sie in der Gesellschaft bestehen können?"
Großeltern sagen zum Kind:Du sagst:
"So artig.""Du bist ganz stolz, wie er/sie das schon macht, oder?"
"Das ist aber böse von dir.""Bist du gerade irritiert, weil dir wichtig ist das alle friedvoll miteinander umgehen?"
"Ganz toll gemacht.""Bist du gerade beeindruckt, wie er/sie XY alleine macht?"

H - Hausaufgaben-Stress ADE

Statt:Lieber:
"Das Ergebnis der Matheaufgabe ist aber falsch!""Schau mal hier (Finger drauf legen): Ich komme da auf ein anderes Ergebnis. Magst du dir das nochmal anschauen?"
"Das muss doch jetzt mal sitzen - wie oft soll man denn das noch erklären?!""Du brauchst Hilfe, oder?! Wir schauen uns das nochmal gemeinsam an!"
"Nun bleib doch mal still sitzen und konzentriere dich auf deine Aufgaben, sonst gibts heute kein TV mehr.""Dir fällt das Sitzen gerade schwer, oder?! Wir machen eine Pause und schütteln uns kurz aus!"

H - Herausforderungen der bedürfnisorientierten Elternschaft

Vier Schlagsätze für konsequente Eltern

Statt:Denke:
"Alle reißen an mir!""Ich brauche Momente für mich alleine!"
"Was die anderen wohl von mir denken?""Ich mache das auf meine Weise und ich mag mich!"
"Immer vergesse ich an mich zu denken!""Ich kümmere mich um mich!"
"Ich muss es allen recht machen!""Ich darf es anderen recht machen, sofern ich bereit dazu bin!"

K - Konsequente Elternschaft

Vier Schlagsätze für konsequente Eltern

"Das entscheide ich als dein*e Papa/Mama.""Das entscheide ich als dein*e Papa/Mama, weil ich für dich verantwortlich bin.""Das entscheide ich als dein*e Papa/Mama, damit du gesund bleibst.""Das entscheide ich als dein*e Papa/Mama und ich helfe dir dabei."

K - Kreativität

Dein Kind macht in seiner Kreativität “Mist”

Statt:Lieber:
"Mach doch nicht schon wieder so eine Sauerei hier!""Ich sehe du malst gerade ganz alleine. Da bist du richtig stolz, wie du das schon kannst, oder?! Gleichzeitig ist mir Sauberkeit wichtig. Ich lege dir eine Matte drunter!"
"Nicht den Hammer auf den Finger hauen!""Schau den Hammer hier hinschlagen, dann bleiben deine Finger heile."

L - Lob vs. Wertschätzung

Wie du wertschätzend mit deinem Kind kommunizieren kannst.

Statt:Lieber:
"Toll gemacht.""Du hast XY gemacht. Da bist du ganz glücklich, dass du das schon kannst, oder?"
"Super.""Du hast XY gerade gemacht. Ich bin ganz stolz zu sehen, wie du das schon alleine kannst und bin dankbar für deine Unterstützung."

L - Lügen

Wie du auf Lügen deines Kindes reagieren kannst.

Statt:Lieber:
"Du lügst doch wie gedruckt.""Obwohl du sagst "Ich habe Zähne geputzt." Sehe ich noch Dreck auf deinen Zähnen."
"Du erzählst doch Märchen."""Du sagst: Die Puppe gehört dir, die habe ich gefunden."

M - Mach mit, statt Macht über

Was tun, wenn dein Kind gelobt werden will? Dein Kind sagt “Mama, findest du mein Bild toll?”

Statt:Lieber:
"Toll.""Du hast XY gebastelt, dass gefällt mir sehr."
"Das ist schön.""Ist dir wichtig, dass es mir gefällt? LAssm al schauen, was du gebastelt hast. Und was du hier alles für Farben und Materialen verwendet hast."
"Du bist ja ganz kreativ.""Du bist ganz stolz, dass du das alleine geschafft hast, oder? Wollen wir einen Platz dafür suchen?"

Was tun, wenn mein Kind nicht nach Hause will?

Statt:Lieber:
"Wenn du jetzt nicht kommst, dann gibt es keine Geschichte heute Abend mehr.""Du hast gerade noch richtig Spaß und willst spielen , oder?"
"Wenn du jetzt kommst, gibts auch Gummibärchen.""Du möchtest gerne selber entscheiden, wann du nach Hause gehst?"

Was tun, wenn mein Kind nicht teilen will?

Statt:Lieber:
"Du musst auch mal abgeben.""Das ist deins, und du möchtest entscheiden wer jetzt damit spielt, oder?"
"Nun gib deinem Bruder schon was ab.""Das schmeckt dir so gut, und du möchtest es ganz alleine essen, oder?"
"Du darfst nicht einfach den Ball klauen.""Der Ball gefällt dir richtig gut, würdest gerne mit dem spielen, oder?"

Dein Kind weigert sich anzuziehen

Statt:Lieber:
"Los jetzt, zieh dich an, sonst gehe ich alleine los!""OK, du willst selber entscheiden wann du dich anziehst?" (Autonomie)
"Gestern hat es doch auch geklappt!""Du brauchst meine Hilfe, oder?!" (Unterstützung)
"Du musst dich jetzt anziehen, sonst komme ich zu spät!""Du brauchst dabei ein wenig Spiel und Spaß, oder?!" (Leichtigkeit)

Dein Kind möchte keine Zähne putzen

Statt:Lieber:
"Wenn du jetzt nicht deine Zähne putzt, dann gibt es keine Gute-Nacht-Geschichte!""Du bist schon ganz erschöpft, oder?" (Empathie)
"Nun hab dich nicht so.""Du magst, dass selbst machen?!" (Autonomie)
"Du musst dir die Zähne putzen, sonst fallen sie dir aus!""Wir finden eine Lösung, wie wir das hinbgekommen!" (Führung)

Dein Kind steht abends immer wieder aus dem Bett auf

Statt:Lieber:
"Jetzt ist aber mal Schluss!""Du brauchst noch Mama/Papa Nähe, oder?" (Nähe)
"Du bist doch schon groß, das muss jetzt aber mal klappen!""Ist dir wichtig, dass du weißt, dass du beschützt bist?" (Schutz)
"Wenn du jetzt nicht schläfst, dann gehen wir morgen nicht auf den Spielplatz!""Dein Körper ist noch ganz zappelig und braucht ein wenig Bewegung?" (Bewegung)

Dein Kind weigert sich in die KiTa zu gehen

Statt:Lieber:
"Du musst aber!""Du magst lieber hier zu Hause bleiben, weil du weißt, wie da alles geht?" (Orientierung)
"Nun hab dich nicht so!""Du möchtest gerade lieber mit Mama/Papa sein, oder?!" (Nähe)
"Ich hab kein Bock mehr auf das ständige Gejammere.""Ist dir wichtig, dass alle heute Bescheid wissen, was du brauchst?" (Geborgenheit)

Dein Kind will nicht mit nach Hause kommen

Statt:Lieber:
"Wenn du jetzt mitkommst, dann gibt es eine Süssigkeit!""Du möchtest bleiben, wie dein Freund auch, oder?!" (Gerechtigkeit)
"Nun komm endlich!""Du verstehst gerade gar nicht, warum wir schon gehen?" (Verstehen)
"Was ist denn nun schon wieder?!""Du hast so einen Spaß gerade, oder?!" (Spaß)

M - Mobbing

Was du zu deinem Kind sagen kannst!

Kind sagt:Du sagst:
"Alle lachen über mich.""Du bist gerade traurig, weil du mitspielen möchtest?"
"XY sagt sie/er ist nicht mehr mein/e Freund/in""Du bist gerade traurig, weil dir Freundschaft wichtig ist?"
"Nie darf ich mal.""Du bist gerade traurig, weil dir Gerechtigkeit wichtig ist."

O - Orientierung braucht das Kind

Statt:Lieber:
"Jetzt frag doch nicht 10 mal nach!""Du möchtest gerne wissen, wie das gleich läuft, oder?! Ich erkläre es dir noch mal! Also, 1. alle kommen an und ziehen sich aus, 2. dann wird gesungen und 3. dann gehen alle Kinder spielen."
"Mach Zuhause jetzt bloß kein Theater!""Ich sag dir schon mal, wie das gleich Zuhause abläuft. 1. Hände waschen, 2. Abendbrot und 3. Badezimmer."

S - Schuld & Scham

Wie du bedürfnisorientiert auf ein “Das war ich nicht!” reagieren kannst.

Statt:Lieber:
"Doch, du hast das gemacht/gesagt.""Du schämst dich, weil du niemanden schaden wolltest, oder?"
"Warum machst du immer so einen Mist?""Du fühlst dich schuldig und bist ganz traurig, weil du möchtest das ich dich verstehe, oder?"
"Was soll denn der Mist?""Du warst ganz aufgeregt, und wolltest das unbedingt ausprobieren, oder?"

S - Selbstempathie

Wie du Selbstempathie ausdrücken kannst.

Statt:Lieber:
Ich kann nicht mehr.Ich bin gestresst und brauche Entspannung.
Ich krieg nichts alleine hin.Ich bin hilflos und brauche Unterstützung.
Niemand ist für mich da.Ich bin einsam und brauche Gesellschaft/Kontakt.

S - Selbstvertrauen der Eltern

Dein Mindset für ein Leben mit der GfK – gerade in den Anfängen sehr wertvoll!

Statt:Lieber:
"Ich bin zu doof.""Ich bin gut so wie ich bin."
"Die anderen lachen mich aus.""Ich konzentriere mich auf mich und mein Kind."
"Ich weiss gar nicht was ich sagen soll.""Ich darf auch später antworten oder schweigen."
"Ich bin schuld.""Ich tue es nach bestem Wissen und Gewissen."

T - Trösten statt Beruhigen

Wie du statt zu beruhigen ehrlich trösten kannst.

Statt:Lieber:
"Halb so schlimm""Boah, das hat weh getan, oder? Am Knie? Komm mal her ich kümmere mich um dich und deinen Schmerz."
"Nächstes Mal klappt es schon.""Du ärgerst dich, weil du das alleine machen wolltest, oder? Wollen wir mal schauen wie du es schaffen kannst?"
"Gleich ist Mama/Papa wieder da.""Du vermisst Mama/Papa gerade, oder? Magst das sie/er jetzt hier ist. Darf ich dich und deine Vermissung umarmen?"

U - Umgang mit Ängsten

Statt:Lieber:
"Jetzt stell dich mal nicht so an!""Ich hab gehört du hast Angst. Hast du eine Idee welche Farbe deine Angst hat?"
"Immer dieses Drama!""Ich hab gehört du hast Angst. Magst du mir mal zeigen, wo die Angst in deinem Körper sitzt?"
"Quatsch mit Soße, nur die Harten kommen in den Garten!""Ich habe gehört du hast Angst. Hast du eine Idee, wie deine Angst aussieht? Lass uns die doch aufmalen!"

U - Umgang mit Medien

Wie du nach dem Fernsehen mit deinem Kind sprechen kannst.

Statt:Lieber:
"Das war unheimlich gerade!""Da hast du dich gerade erschrocken, oder?"
"Das war lustig.""Das macht dir soviel Freude, oder?"
"Das ist der Bösewicht.""Der hat XY gemacht. Was meinst du warum?"
"Wie artig die immer sind.""Schau die unterstützen sich untereinander."

W - Wenn mein Kind am Tisch rumhampelt

Statt:Lieber:
"So lange du hier am Tisch sitzt, gelten meine Regeln!""Ist gerade langweilig mit uns Erwachsenen am Tisch, oder?!"
"Du bleibst sitzen, bis alle aufgegessen haben.""Du bist fertig mit Essen und möchtest jetzt gerne spielen, stimmt's?!"
"Meine Güte! Kannst du nicht einmal sitzen bleiben?""Puh! Das ist ganz schön schwer so lange sitzen zu bleiben, oder?!"

W - Wenn-Dann-Sätze

Was du stattdessen sagen könntest.

Statt:Lieber:
"Wenn du dich jetzt nicht anziehst, dann gehe ich alleine los.""Du möchtest gerade noch weiter spielen, oder?"
"Wenn du noch einmal spuckst, dann lese ich keine Geschichte heute mehr vor.""Stopp. Keine Spucke.Du bist gerade richtig wütend, oder?"
"Wenn du jetzt nicht Zähne putzt, dann gibt es kein fernsehen mehr.""Du brauchst gerade noch Mama/Papa Nähe, oder?"

Z - Zyklus und die GfK

Wie du in den 4 Phasen für dich einstehen kannst.

Statt:Lieber:
Winter"Ich hab meine Tage.""Ich hab meine (Blut)Tage, da bin ich ganz müde und brauche Entspannung."
Frühling"Zurzeit dreh ich voll durch.""Ich bin so kontaktfreudig und lebendig."
Sommer"Ich bin ganz sensibel.""Ich bin gerade ganz berührt und brauche Liebe und Nähe."
Herbst"Ich hab kein Bock mehr.""Ich bin gerade streitlustig und brauche Sicherheit."

Wie du auf typische Zyklus-Aussagen reagieren kannst.

XY sagt:Du antwortest:
"Ist es schon wieder soweit?""Ja tatsächlich. Bräuchtest du mehr Orientierung?"
"Schon wieder Migräne?""Ich habe gerade Kopfschmerzen, ja. Machst du dir Sorgen?"
"Ach du tickst doch nicht ganz richtig.""Bist du verwundert, wie ich reagiert habe? Magst du wissen, wie es mir gerade geht?"
Kathy Weber mit vor Grafitti-Wand
Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kathy Weber, 2-fache Mama und ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg.
Ich helfe dir zu verstehen, was dein Kind dir mit seinem Verhalten wirklich sagen möchte und wie ihr Konflikte im Alltag in Verbindung lösen könnt.