Ab wann ein Handy für dein Kind sinnvoll ist – und welche Bedürfnisse wirklich dahinterstecken

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Meine Tochter Waltraud (9) sagte kürzlich zu mir: „Mama, ich will ein Handy haben.“

So was kennst du wahrscheinlich auch. Begleitet von Sätzen wie: „Alle anderen haben auch schon ein eigenes Handy!“

Ich jedenfalls habe bei mir gedacht: „Wir sind hier nicht bei ‚Wünsch dir was‘.“

Statt das zu sagen, bin ich in meine Elterliche Verantwortung gekommen.

Wie ich das gemacht habe, was ein eigenes Handy für dein Kind eigentlich bedeutet und wie du dein Kind bei seinem Handykonsum bedürfnisorientiert begleiten kannst – all das liest du hier in diesem Artikel.

Let’s fetz!

Die drei wichtigsten Infos zusammengefasst:

Ein eigenes Handy ist kein Bedürfnis, sondern eine Strategie.

Es gibt kein allgemeingültiges „richtiges“ Alter fürs erste Handy.

Du gibst den Rahmen für den Medienkonsum deines Kindes vor.

Warum kooperiert mein:e Partner:in eigentlich (nicht)?

Meine Tochter hat mir also gesagt, dass sie ein eigenes Handy haben möchte. (Mehr darüber erzähle ich dir auch in meiner Podcast-Folge „Ab wann ein Handy für dein Kind sinnvoll ist.)

Wenn das bei dir ähnlich ist, darfst du hinhören und herausfinden: Was will dein Kind dir da gerade eigentlich über dich erzählen?

Also fragst du nach. Denn du möchtest die Bedürfnisse dahinter verstehen. Das kann ungefähr so ablaufen wie bei dem Gespräch zwischen mir und meiner Tochter:

Ich: „Du möchtest gerne ein eigenes Handy haben.“
Waltraud: „Ja! Gefühlt haben alle anderen außer mir ein eigenes Handy!“
Ich: „Wer hat ein eigenes Handy?“
Waltraud: „Na du … Papa … Oma und Opa … mein Bruder … und die ganzen älteren Kinder in der Schule!“
Ich: „Okay, also es haben nicht alle ein Handy?!“
Waltraud: „Nee, nicht alle.“
Ich: „Gleichzeitig hättest du gerne ein Handy?!“
Waltraud: „Ja.“
Ich: „Warum hättest du denn gerne ein Handy?“

Ich höre an dieser Stelle:

Meine Tochter möchte sich mitteilen. Sie möchte mit ihrer Freundin das teilen, womit sie sich gerade beschäftigt. Sie braucht Austausch, Verbindung und eine gewisse Form von Spiel und Spaß.

Sie braucht auch eine Form von Individualität. Individualität und Freiheit sind nach meinem zertifizierten Erziehungs- und Beratungskonzept, der LilaLiebe®, Bedürfnisse der dritten Autonomiephase.

Austausch, Verstehen und Verstanden werden sowie Spiel und Spaß hingegen sind Bedürfnisse, die in der zweiten Autonomiephase im Vordergrund stehen.

Meine Tochter ist aktuell ziemlich genau dazwischen – es ist ein fließender Übergang.

Zurück zum Gespräch mit meiner Tochter. Ich habe gesagt: „Du möchtest deiner Freundin also zeigen, welches Video von Beyoncé du gerade richtig geil findest?!“
Und meine Tochter sagte: „Ja.“
Ich: „Aha. Ja, das habe ich gehört. Also ist ein eigenes Handy eine Strategie für dich.“

Denn ein Handy ist ja kein Bedürfnis. Die Bedürfnisse hinter der Aussage „Ich will ein Handy haben“ konnten wir bereits herausarbeiten: Austausch, Verbindung, Gemeinschaft, Spiel und Spaß, Verstehen und Verstanden werden.

Und wenn du deinem Kind (aus Gründen, zu denen du dir deine Gedanken gemacht und dich informiert hast) aktuell kein eigenes Handy geben möchtest, kannst du mit deinem Kind gemeinsam herausfinden, welche anderen Möglichkeiten es gibt, die unerfüllten Bedürfnisse deines Kindes zu erfüllen.

Ich mache meiner Tochter da keineswegs direkt Strategievorschläge, sondern ich gucke erstmal, was so von ihr kommt. Dann sagt sie beispielsweise: „Na ja, wir könnten die Videos über die Handys unserer Mamas austauschen.“
Und ich: „Stimmt. Bloß ist schon bisschen uncool über die Mama-Handys, oder?!“
Sie: „Jaa.“
Ich: „Weil wenn du ein eigenes Handy hast, dann fühlst du dich halt auch ein bisschen größer und erwachsener?!“
Meine Tochter: „Ja genau.“

Und ich denk auch bei mir: Ja genau. Unabhängigkeit, Freiheit, Individualität – alles Bedürfnisse der dritten Autonomiephase. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Und dann gehe ich in meine Elterliche Führung und sage: „Also, ich sage aktuell ‘Nein’ zu einem eigenen Handy für dich. Für deinen Schutz.“

Ich meine damit sowohl ihren körperlichen als auch ihren emotionalen Schutz. Weil ich den Eindruck habe, dass sie mit so einem Smartphone auf jeden Fall überfordert wäre.

Gleichzeitig beschäftige ich mich mit ihr und mit ihrem Medienkonsum. Das heißt, wir benutzen mein Handy, wenn sie eine Sprachnachricht an Oma und Opa schicken möchte. Sie erstellt eigene Fotoalben auf meinem Rechner. Sie fängt an, E-Mails und Texte zu schreiben. Dabei begleite ich sie.

Warum es kein festes Alter fürs erste Handy gibt

Grundsätzlich, das weißt du vielleicht, halte ich wenig von vorgegebenen Altersangaben. Weil einfach jedes Kind (und jeder Erwachsene) individuell verschieden ist. Wie ich meiner Tochter erkläre, warum sie gegebenenfalls weniger Medienzeit als Gleichaltrige hat, siehst du in meinem Short „Warum dürfen andere Kinder mehr Fernsehen gucken?“

Ich beobachte meine Tochter sehr genau. Ich würde sagen, im Moment braucht sie noch kein eigenes Handy. Oder anders gesagt: Aktuell finden wir für ihre Individualität und Freiheit noch andere Strategien. Wir haben uns beispielsweise gemeinsam mit ihrer Freundin Videos angeguckt und im Auto laut Beyoncé geträllert. Das fand Waltrauds Freundin richtig geil.

Und es hat Waltraud sehr geholfen, dass wir darüber gesprochen haben. Die Aussage „Ich hätte gern ein eigenes Handy“ war danach erst mal vorbei.

Gleichzeitig gibt es ja noch Alternativen dazu, einfach „ja“ oder „nein“ zum Handy zu sagen. Die Freundin meiner Tochter hat so eine Uhr, über die sie mit ihren Eltern kommuniziert. Darüber denke ich nach.

Über die Uhr könnte Waltraud auch mit ihrer Freundin kommunizieren, falls das für deren Eltern okay ist und sie diese Einstellung genehmigen – Videos verschicken wäre damit noch kein Thema

Nur:

Ich habe das keineswegs sofort zu machen. Sondern ich beobachte das erstmal. Ich spreche weiter mit Waltraud über das Thema und es wird eine Strategie geben dürfen, die dieses Bedürfnis nach Freiheit, Austausch, Gemeinschaft und Individualität erfüllen kann. Bis es dann das Handy ist.

Was ist wichtig beim ersten Handy zu beachten?

Ein Handy ist schnell gekauft. Deine eigentliche Aufgabe ist es, das erste Handy sinnvoll einzuführen und dein Kind dabei bedürfnisorientiert zu begleiten – um zu vermeiden, dass es damit überfordert ist.

Du triffst die Entscheidung! 

Die Entscheidung für das erste Handy triffst du. Weder dein Kind noch die Medien selber. Sondern DU. Denn sonst hättest du deine Führung komplett abgegeben. Du bist der erwachsene Part in der Beziehung zu deinem Kind. Es ist dein Job, Konsequenzen abzusehen und dein Kind dabei zu begleiten, zu einem oder einer verantwortungsvollen Erwachsenen zu werden.

Und dafür braucht es Reibung, die es dann manchmal gibt, weil wir dann Bedürfnisse wie körperliche und emotionale Gesundheit über das aktuelle Bedürfnis des Kindes stellen. So ist das Leben.

Und dann hat dein Kind ja auch noch das Bedürfnis nach Orientierung. Es braucht dich mit deiner klaren Haltung! Es braucht die Ansage von dir, wo’s langgeht! Und das gibst du vor – angepasst an dein Wissen und angepasst an die Entwicklungsphase und den individuellen Charakter deines Kindes.

Verzichte auf Verbote 

„Es gibt definitiv keine Medien für dich!“

Ähm – ja. So was kannst du deinem Kind in der zweiten oder dritten Autonomiephase schon sagen. Nur: Das ist weitgehend unrealistisch. Denn Medien sind omnipräsent in unserem Leben und dein Kind wird Wege finden, um Zugang dazu zu bekommen.

Und abgesehen davon halte ich sowieso wenig von Verboten. Denn du willst in die Freiwilligkeit und Verbindung statt Trennung leben. Und es gibt einfach diese Bedürfnisse deines Kindes, die gesehen und gehört werden wollen.

Das kann so aussehen, dass du entscheidest, wie viel Medienzeit okay ist. Und dein Kind kann mitentscheiden, wann es die Medienzeit nutzen möchte und was es mit der Medienzeit genau machen möchte. Wobei du da natürlich mit drauf schaust, damit dein Kind keine ungeeigneten Inhalte konsumiert.

Sieh das Bedürfnis deines Kindes nach Zugehörigkeit! 

In der zweiten Autonomiephase (etwa zwischen fünf und acht Jahren) ist es für Kinder wahnsinnig wichtig, dass sie dazugehören. Je älter Kinder werden, desto mehr wird Zugehörigkeit über Dinge wie Kleidung oder Handys definiert.

Hier darfst du auch mal Fünfe gerade sein lassen, weil dieses Bedürfnis so unfassbar wichtig für dein Kind ist. Das bedeutet, wenn alle Kinder in der Schule ein Handy haben und dein Kind das einzige ist, das keins hat, sorgst du gerade eher weniger dafür, dass sein Bedürfnis nach Zugehörigkeit erfüllt wird.

Besorgst du deinem Kind ein Handy, kannst du selbstverständlich genau abwägen, welches Modell es bekommt und welche Zugänge und Einstellungen du einrichtest.

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So führst du dein Kind an das erste Handy heran: 7 Impulse für dich

Gib deinem Kind einen klaren Rahmen vor 

Es ist deine Aufgabe und deine Verantwortung, die Medienzeit zu begrenzen und dein Kind vor ungeeigneten Inhalten zu schützen. Du entscheidest, wie oft und wie lang dein Kind das Handy nutzt. Du entscheidest bestimmte Dinge, weil du aufgrund deiner Lebenserfahrung mehr darüber weißt und weil du die Konsequenzen absehen kannst.

Das ist für mich verantwortungsvolle Elternschaft. Da, wo dein Kind mitentscheiden kann, da lässt du es mitentscheiden. Und das wird immer mehr werden.

Was das Zeitkontingent betrifft, braucht dein Kind Zuverlässigkeit. Also in dem Sinne, dass du keinesfalls am einen Tag die Medienzeit verlängerst, weil dir das gerade in den Kram passt, und am nächsten Tag „nein“ dazu sagst.

Damit hast du am Ende übrigens selber auch weniger von der Fragerei, ob du die Zeit verlängern kannst. Die Wutausbrüche werden weniger. Das Thema Medien wird in eurer Familie entspannter. Weil es klare Absprachen gibt.

Beobachte dein Kind und triff individuell passende Entscheidungen 

Die Entscheidung über den Medienkonsum deines Kindes triffst du weder aus dem Bauch heraus noch nach irgendwelchen Tabellen – sondern auf Grundlage dessen, was du bei deinem Kind beobachtest.

Was ist dein Kind für ein Typ? Wie reagiert es auf mediale Bilder? Wie verhält es sich nach dem Medienkonsum? Bei meinem Sohn und meiner Tochter gibt es große Unterschiede, wie wir den Umgang mit den Medien gestaltet haben und gestalten. Deshalb sind sowohl die Medienzeiten als auch die Inhalte bei meiner Tochter anders, als sie damals bei meinem Sohn in dem Alter waren.


Begleite den Medienkonsum deines Kindes 

Dein Kind hat einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy zu lernen. Leite deshalb dein Kind zu einem bewussten Medienkonsum an. Ein Weg dazu können Einstellungen am Handy für den Schutz deines Kindes sein. Nach und nach gibst du Zeiten und bestimmte Apps frei – immer angepasst an den Entwicklungsstand deines Kindes. Medienzeit bei Teenagern ist selbstverständlich von Verbindung als von Verboten geprägt.

Und oft finden es die Kinder selbst spannend, mal zu gucken, wie viel sie ihr Handy in der Woche benutzen und wofür. Schreibt das mal eine Zeitlang auf und schaut dann gemeinsam drauf: Was davon braucht dein Kind wirklich? Und kann es seine Medienzeit vielleicht anders aufteilen?

Je älter dein Kind wird, desto mehr könnt ihr da auch ins Probieren gehen. Denn vor allem in der zweiten Autonomiephase (zwischen fünf und acht Jahren) möchte dein Kind eigene Erfahrungen sammeln. Nur: Du lässt dein Kind keinesfalls allein damit.


Sorge für Bewegung

Nach der Medienzeit braucht dein Kind einen Ausgleich – sowohl für seine körperliche als auch für seine emotionale Gesundheit. Denn beim Medienkonsum passiert ganz viel im Kopf – doch kaum etwas im Körper.

Sorge deshalb dafür, dass dein Kind sich nach dem Medienkonsum bewegt. Das braucht kein ausgefeiltes Sportprogramm zu sein. Geht raus in den Park und spielt Ball oder dreht Mucke auf und tanzt gemeinsam durch die Wohnung.

Das Handy ist keine Strategie gegen Langweile 

Langeweile ist ein unglaublich wichtiger Zustand in der Entwicklung von Kindern. Langeweile kann uns Wege aufzeigen, zu uns zu finden, kreativ zu sein und aktiv Selbstfürsorge zu erfahren. Wenn dein Kind sagt, ihm sein langweilig, und du machst ihm die Glotze an oder drückst ihm ein Handy in die Hand, unterbrichst du diesen Prozess.

Frage dann lieber: „Brauchst du meine Hilfe?“ oder sage so was wie „Hui, da bin ich ja jetzt gespannt, was du daraus machst!“

Und dann könnt ihr überlegen: „Was könntest du machen? Hast du eine Idee?“

Schlage deinem Kind an der Stelle keine „fertigen“ Strategien vor, sondern hilf ihm dabei, selbst etwas zu finden. Und du wirst sehen, wie schnell dein Kind sich aus diesem Zustand befreien kann. Wobei es auch eine Erfahrung sein kann, dass Langeweile gar nichts ist, woraus es sich zu befreien hat.

Exkurs: Bildungs-Apps

Dann gibt es ja noch das Argument, dass Bildungs-Apps eine Möglichkeit sind, wie Kinder lernen können. Da bin ich persönlich sehr vorsichtig. Ich habe auch schon viele Kooperationsanfragen bekommen für Bildungs-Apps. Bisher habe ich noch keine angenommen. Denn mal ganz ehrlich: Kleine Kinder brauchen das keinesfalls. Und wir wissen, welche Auswirkungen Medien haben. Gleichzeitig bleibt wahrscheinlich auch wenig von den Lerninhalten hängen. Denn Kinder lernen über das Beobachten von Menschen. Sie lernen von Mensch zu Mensch. Lassen wir ihnen das doch.

Bleibe bewusst im Prozess 

Das Thema Umgang mit Medien wird vermutlich ein andauernder Prozess sein. Ein Dauerbrennerthema in deiner Elternschaft. Denn dein Kind verändert sich. Dein Kind wird älter, du veränderst dich, das Leben verändert sich. Wir sind in ständiger Bewegung. Du darfst deine Meinung immer wieder hinterfragen und ändern. Doch behältst du die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen im Blick, wirst du immer sicheren Boden unter den Füßen haben. Worum geht es dir? Worum geht es dem Kind? Und findet ihr den für euch passenden Mittelweg?

Ich war und bin selber im ständigen Prozess, in der ständigen Beobachtung, im ständigen Hinterfragen, wenn es um den Medienkonsum meiner Kinder geht. Und es macht mir Spaß, denn ich möchte eine verantwortungsvolle Mama sein. Und ich möchte wissen, was ich tue, und in jedem Moment hinter meinen Entscheidungen stehen können.

 

Fazit: Bedürfnisorientierung statt Bauchgefühl – euer Weg zum ersten Handy für dein Kind

Wir dürfen immer gucken: Welche Bedürfnisse haben die Kinder und was sind die passenden Strategien? Das gilt fürs erste Handy und für alles andere auch.

Und da möchte ich wegkommen von diesem Schwarz-weiß-Denken, von „richtig“ oder „falsch“. Sondern ich möchte wirklich schauen, dass die Bedürfnisse meines Kindes weitgehend erfüllt sind – ohne blindlings einfach alles mitzumachen, was andere Eltern machen.

Und ich will weg von Verboten. Denn Kinder wollen gesehen werden, sie wollen wahrgenommen werden, sie wollen gehört werden, sie wollen verstanden werden und sie wollen miteinbezogen werden.

Am Ende geht es weniger darum, wann dein Kind sein erstes eigenes Handy bekommt – sondern darum, wie du es auf diesem Weg begleitest.

Oft gestellte Fragen (FAQ

Ab welchem Alter ein Smartphone mit vollem Internetzugang? 


Wann du deinem Kind freien Zugang fürs Handy gibst, hängt weniger vom Alter ab. Sondern davon, wie gut dein Kind sich selbst regulieren und schützen kann – was bis dahin deine Aufgabe ist. Beobachte dein Kind genau und triff eine individuelle Entscheidung: unabhängig davon, was andere Eltern machen, und unabhängig von irgendwelchen pauschalen Empfehlungen. Du kennst dein Kind schließlich am besten.

Was mache ich, wenn mein Kind sich nicht an die vereinbarten Zeiten hält? 


Wenn dein Kind Vereinbarungen missachtet, versuche zu verstehen, was dahintersteckt. Und findet gemeinsam Strategien, damit es künftig klappt. Vielleicht braucht dein Kind mehr Orientierung, Klarheit und Führung von dir. Vielleicht braucht es Hilfe beim Übergang von Medienzeit hin zu anderen Tätigkeiten. Vielleicht braucht es Unterstützung dabei, andere Strategien zu finden, um sich seine Bedürfnisse nach Spiel und Spaß, Entspannung oder Zugehörigkeit erfüllen zu können. Es ist dein Job, deinem Kind dabei zu helfen.

Darf ich das Handy meines Kindes kontrollieren? 


Wenn du dein Kind bei seinem Medienkonsum bedürfnisorientiert begleitest, ihr immer wieder über das Gesehene sprecht, hin und wieder gemeinsam schaut, im Austausch bleibt – dann lernt dein Kind, selbst verantwortungsvoll mit dem Handy umzugehen. Und dann brauchst du kein Kontrollieren. Weil du weißt, was dein Kind da macht, und weil du ihm vertraust.

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Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kathy Weber, zweifache Mama und ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg.
Ich helfe dir zu verstehen, was dein Kind dir mit seinem Verhalten wirklich sagen möchte und wie ihr Konflikte im Alltag in Verbindung lösen könnt.

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