Tischmanieren bei Kindern: Warum ich meinen eigenen Weg gehe

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So bin ich groß geworden: Essen war mit vielen Regeln und Vorschriften verbunden. Spiel und Spaß, Genuss, Gemeinschaft? Fehlanzeige.

Wahrscheinlich hast auch du so ähnliche Sätze gehört. Und jetzt fragst du dich vielleicht, wie du dein Kind beim Essen begleiten möchtest.

Wenn du dir Impulse und Strategien für einen bedürfnisorientierten Umgang mit Tischmanieren und Essen abholen willst, bist du hier genau richtig!

Die drei wichtigsten Infos zusammengefasst:

Unsere Vorstellung von Tischmanieren ist in der Regel stark von alten Glaubenssätzen geprägt. Du darfst sie hinterfragen und einen anderen Weg für dich finden!

Eure Tischregeln stellt nur ihr selbst auf: Es geht darum, dass sich alle wohlfühlen und die Bedürfnisse aller Familienmitglieder weitgehend erfüllt sind.

Kinder lernen Tischmanieren durch Vorleben und eigene Erfahrung. Wenn ihr ohne Zwang und starre alte Glaubenssätze, stattdessen voller Genuss, Freude und Verbundenheit gemeinsam esst, wird dein Kind lernen, wie es selbst essen möchte.

Warum sind dir Tischmanieren wichtig?

In der Gewaltfreien Kommunikation ist bei jedem Konflikt und bei jeder Situation, die du erlebst, die Selbsteinfühlung der erste Schritt. Denn erst wenn du weißt, worum es dir eigentlich geht, kannst du dich auf dein Gegenüber einlassen.

Es ist deshalb grundsätzlich erst mal wichtig für dich, an der Stelle herauszufinden, was bei dir los ist.

Bist du zum Beispiel genervt, weil du Ruhe beim Essen möchtest? Oder ist dir die körperliche Unversehrtheit deines Kindes wichtig und du machst dir Sorgen, dass es vom Hochstuhl runterfallen könnte? Geht es dir um die Gesundheit deines Kindes – und dass es gut mit allem Wichtigen versorgt ist?

Das ist ja alles in Ordnung und dann werdet ihr Lösungen finden, damit sich alle beim Familienessen wohlfühlen.

Oder sind es vielleicht doch so alte Glaubenssätze, die in dir nachhallen, wie etwa

Falls es diese alten, tiefsitzenden Sätze sind, möchte ich dich herzlich einladen, hinzuspüren, worum es dir eigentlich geht. Denn was „man“ macht, kann dir ja egal sein.

Tischmanieren aus Sicht deines Kindes - was in ihm vorgeht

Wenn du das für dich geklärt hast, geht es darum, dich in dein Kind einzufühlen – das ist die sogenannte Fremdeinfühlung im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation.

Dein Kind verhält sich also am Esstisch auf eine bestimmte Art und Weise. Und du darfst jetzt erforschen, warum es sich so und so verhält – welches Bedürfnis es sich zu erfüllen versucht. Geht es deinem Kind um Spiel und Spaß? Braucht dein Kind gerade Hilfe, es zu schaffen (Führung)? Hat dein Kind das Bedürfnis nach Abenteuer, nach Zugehörigkeit, nach Bewegung?

Du beobachtest also dein Kind wertungsfrei und übersetzt dann sein Verhalten in Bedürfnisse. Und das ist der Schlüssel zu einem entspannten Miteinander am Esstisch:

Denn wenn du das unerfüllte Bedürfnis deines Kindes verstehst, findet ihr sicher Wege, wie ihr so in die Bedürfniserfüllung kommt, dass es für alle okay ist. Ihr überlegt, was euch in der Familie wichtig ist und wie ihr in ein Miteinander kommt, bei dem sich alle wohlfühlen.

Macht euch frei von den „Das macht man so“-Sätzen und probiert euch aus! Bringt Leichtigkeit und Spiel und Spaß rein! Macht beispielsweise einen besteckfreien Tag. Oder einen Ellenbogen-auf-den-Tisch-Tag. Oder einen Schmatz-Tag: Wer kann am lautesten schmatzen? (Bei mir wäre es mein Sohn Günther.)

So findet ihr raus, wie ihr essen könnt und wollt. Und so findet dein Kind raus, wie es selbst gerne essen möchte. Und weil bei einer liebevollen Erziehung ohne Schimpfen die Freiwilligkeit im Fokus steht, kommt ein Kind es viel weniger in so eine Rebellion, wo es erst recht anders isst, als es die Eltern wollen.

So läuft es mit dem Essen bei uns zu Hause

Ich glaube, ich habe bereits im Alter von zwei Jahren mit Messer und Gabel gegessen. Es wurde mir beigebracht, wie man das Besteck hält, wie man zu Tisch sitzt, wie man das Essen zum Mund führt, wie man kaut, wie man das Essen auf dem Teller behandelt und wie man korrekt die Serviette benutzt.

Und ich durfte mich auf gar keinen Fall dreckig machen – das war eine Katastrophe. Wenn ich einen Fleck an der Wange hatte, hieß es:

„Dein ganzes Gesicht ist verschmiert.“ Und dann wurde mir sofort das Gesicht abgeputzt. Und natürlich hatten wir mit dem Essen zu warten, bis alle etwas auf dem Teller hatten, und am Ende hatten wir nochmals zu warten, bis alle mit dem Essen fertig waren.

Seit einigen Jahren habe ich mich von all dem befreit.

Bei uns in der Familie ist das Essen freiwillig. Es gibt kein „man“ und es gibt kein „müssen“.

Wir fragen nur: Wer hat wann Hunger und was brauchen wir, um uns beim Essen wohlzufühlen?

Für meinen Sohn Günther (18) bedeutete das, dass er eine Zeitlang immer weniger bei uns am Tisch saß. Und es war okay, wenn er unter der Woche selten mit uns gegessen hat, weil er einfach einen ganz anderen Tagesablauf hat.

Und dann kam wieder eine Phase, in der er mich angerufen und gefragt hat, wann wir essen, und mir gesagt hat, dass er gerne dabei sein möchte. Freiwillig, versteht sich.

Die Abendessenzeit unter der Woche orientiert sich in erster Linie an meiner Tochter Waltraud (9). In der Regel hat sie zwischen halb sechs und sieben Uhr Hunger. Und ich bin da so eingetaktet, dass ich dann auch Hunger habe. Und dann essen wir zusammen.

Wir essen auch mal auf dem Teppich und auch mal unterm Tisch – weil das beispielsweise Waltrauds Bedürfnis nach Spiel und Spaß erfüllt. In einer intensiven Pferdephase hat Waltraud ihr Müsli mit Milch wie ein Pferd aus der Schüssel geschlabbert. (Ihre Haare haben wir zum Zopf gebunden, damit sie sauber bleiben.)

Also im Prinzip ist bei uns alles möglich.

Ich gebe zu, dass ich da manchmal noch an meine Grenzen stoße, weil die alten Glaubenssätze doch sehr stark verankert sind. Gleichzeitig fühle ich einen starken Drang, mich von diesem ganzen Regelwerk freizumachen und ich bin sehr stolz darauf, wie weit ich da auf meinem Weg bisher gekommen bin und nach und nach Muster aus der Kindheit auflösen kann.

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Wenn ihr Stress am Essenstisch habt, liegt das daran, dass bei mindestens einem der Beteiligten mindestens ein Bedürfnis unerfüllt ist. Du brauchst Unterstützung dabei, zu erkennen, was die Bedürfnisse deines Kindes sind? Dann leg ich dir meinen Bedürfnisübersetzer ans Herz! Mit diesem E-Book für 0 € verstehst du auch in stressigen Situationen schneller, was dein Kind wirklich braucht.

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Tischmanieren bei Kindern: Wie ihr Tischregeln findet, die wirklich zu euch passen

Wie gesagt: Diese Glaubenssätze, wie Familienessen zu sein hat, sitzen ganz tief in uns drin. Ich zitiere jetzt ein paar davon und mache das mit beispielhaften Situationen – und dann zeige ich dir, wie du die Situationen im Sinne der GFK und der LilaLiebe® (meinem zertifizierten Erziehungs- und Beratungskonzept) lösen kannst.

Und wenn du dir in meinem Vlog anschauen möchtest, wie ich Papa Steffen dabei unterstütze, beim Thema Tischmanieren in seine Klarheit zu kommen, empfehle ich dir die Folge „Tischmanieren bei Kindern: Wie du Stress vermeidest und Freude am gemeinsamen Essen findest.

„Beim Essen wird gesessen!“

Situation: Dein Kleinkind sitzt bei der gemeinsamen Mahlzeit im Hochstuhl und steht immer wieder auf. Das stört dich. Dann gehst du erst mal in die Selbsteinfühlung. Ich nehme an, dass es dir um Bedürfnisse wie Sauberkeit, körperliche Gesundheit oder Ruhe geht. Oder so was wie Geborgenheit, Verbundenheit und Nähe.

Es ist wichtig, dass du das für dich klärst. Wenn du bei der Selbsteinfühlung zu dem Ergebnis kommst, dass du für dich persönlich mit der Situation eigentlich alles fein ist und es die alten „Das macht man so nicht“-Glaubenssätze sind, die dich triggern – dann darfst du dich um dich kümmern und belässt die Situation gegebenenfalls so, wie sie ist.

Doch wenn es um ein echtes Bedürfnis bei dir geht, dann kannst du – gerade bei einem Kleinkind – in die Führung gehen und Grenzen setzen. Etwa so: „Stopp. Wir sitzen beim Essen.“ Und deine klare Ansage kannst du in einem bestimmten Tonfall sagen und mit einer Handbewegung unterstreichen.

Eventuell ist es damit erledigt, weil dein Kind tatsächlich Führung braucht – eine Ansage. Jemanden, der weiß, wie es geht.

Du kannst dann noch ergänzen: „Wir sitzen beim Essen, denn ich brauche Ruhe.“ Oder: „Gegessen wird im Sitzen, weil mir deine körperliche Gesundheit wichtig ist.“ Das heißt: Du ergänzt, wie es dir geht und was dir wichtig ist – warum du diese Ansage machst.

Wenn dein Kind ein anderes Bedürfnis als das nach Führung hatte, wird es vielleicht erneut aufstehen. Dann brauche ich den Detektiv oder die Detektivin in dir. Welches Bedürfnis versucht sich dein Kind mit dem Aufstehen zu erfüllen? Vielleicht ist es satt und hat das Bedürfnis nach Bewegung oder nach Spiel und Spaß.

Bei meinem Sohn Günther (jetzt 18) war es oft das Bedürfnis nach Abenteuer. Ihm war beim Essen einfach langweilig. Dann hat er sich unterm Tisch eine Höhle gebaut, die gleichzeitig ein Schiff war, und da hat er gesessen, während der Rest der Familie oben am Tisch saß. Ich war dann die Schiffskapitänin und hab nach unten in seine Höhle gefragt:

„Wie sieht es denn aus? Ist da unten in der Kombüse noch alles in Ordnung oder brauchen Sie noch etwas?“ Und er antwortete zum Beispiel: „Ich hätte gern noch ein paar Kartoffeln.“ Und ich habe ihm dann das Gewünschte runtergereicht. Und irgendwann hat er einfach wieder damit aufgehört und bei uns am Tisch mitgegessen.

Vielleicht braucht dein Kind auch Ruhe und Rückzug. Meine Tochter Waltraud (9) beispielsweise hat früher manchmal ihren Teller genommen und hat sich unter den Tisch gesetzt. Am Anfang war ich total verwundert und natürlich kam gleich von meinem Inneren Kind der Satz: „Wieso macht sie das? Man isst doch am Tisch!“

Doch meine Tochter wollte in diesem Moment für sich allein sein. Und mir war wichtig, dass sie sich den Raum nimmt für ihre Nahrungsaufnahme. Dass sie Freude am Essen hat und dass sie sich ausprobieren darf. Und dann war ich eigentlich ziemlich stolz auf sie und fand es cool, dass sie diese Strategie für sich gewählt hat.

„Wir bleiben sitzen, bis alle fertig sind!“

Boah, also diese Regel würde ich tatsächlich noch mal bedürfnisorientiert überdenken. Worum geht’s denn bei dieser Regel genau?

Vielleicht um Austausch. Nur: Austausch bekommst du entspannter, wenn du mit deinem Kind spielst, als wenn du es dazu nötigst, am Tisch sitzen zu bleiben.

Oder so was wie Gemeinschaft/Zugehörigkeit. Oder Verbindung und Nähe. Welches Bedürfnis auch immer hinter der Regel „Wir bleiben sitzen, bis alle fertig sind“ steckt – du wirst vermutlich geeignetere Strategien finden, es ohne Zwang und Druck und Machtkampf zu erfüllen.

Kinder werden auch oft unruhig, wenn die ganze Szenerie recht unkindlich gestaltet wird, also sehr viele Erwachsenengespräche geführt werden. Das ist unglaublich langweilig und es kann auch frustrierend sein, weil sie gegebenenfalls nur ein Viertel von dem verstehen, was da gelabert wird. Gestaltet die Atmosphäre so, dass sie für alle Anwesenden passend ist. Macht vielleicht eine Feiern-und-Bedauern-Runde oder ein Rätselspiel: Jeder erzählt zwei Geschichten, von denen nur eine wahr ist, und die anderen raten, welche es ist.

In meinem Elternhaus war es ein Gesetz, dass wir sitzenbleiben, bis alle fertig sind. Ich sag dir ganz ehrlich, dass ich es im Laufe meiner Kindheit zunehmend gehasst habe, mit meinen Eltern dazusitzen und mir ihre Erwachsenengesprächen anzuhören.

Jetzt, da ich erwachsen bin, darf bei uns zu Hause jede:r aufstehen, wenn er oder sie mit dem Essen fertig ist. Mir ist nur wichtig, dass kein Kind allein beim Essen bleibt. Dafür sorge ich.

Denn generell steht doch das gemeinsame Essen für Freude, Gemeinschaft, Gemütlichkeit, Geborgenheit. Und wenn ich meine Kinder zwinge, sitzen zu bleiben, obwohl sie lieber aufstehen würden, ist das sowieso alles futsch.

Und wenn meine Kinder freiwillig sitzen bleiben, freue ich mich total, weil all die Bedürfnisse, die ich gerade genannt habe, dann bei mir erfüllt werden. Nur: Meine Kinder sind keineswegs dafür verantwortlich, dass sich meine Bedürfnisse erfüllen.

Gegessen wird um 19 Uhr! 

Kennst du auch diese festen Essenszeiten? Die finde ich ehrlich gesagt ziemlich fragwürdig. Nur weil wir als Eltern entscheiden, dass jetzt Essenszeit ist, heißt das ja keineswegs, dass dein Kind gerade überhaupt Hunger hat.

Andersherum genauso: Was ist so dramatisch daran, dass sich jemand was zu essen holt, obwohl es gerade keine „Essenszeit“ ist?

Wenn beispielsweise meine Tochter Hunger hat und ich noch satt bin – dann sitze ich neben ihr oder mache was anderes, zum Beispiel räume ich dann währenddessen die Küche auf. Jedenfalls bin ich in der Nähe meines Kindes und lasse es keinesfalls allein.

„Wir fangen erst mit dem Essen an, wenn alle was auf dem Teller haben!“ 

Wahrscheinlich ahnst du es schon: Bei uns darf jeder anfangen, wann er oder sie möchte. Wer seinen Teller vor sich hat, darf anfangen. Denn das Essen steht doch da. Fang einfach an! Es ist gesellig und niemand soll warten! Alle sind herzlich eingeladen und alle dürfen sich wohlfühlen! Und deshalb sitzen die Kinder dann auch viel lieber mit bei uns.

„Im Restaurant isst man ordentlich!“ 

Aus der #gfkmitkathy-Community kam bei mir die Frage an: „Wie lernt mein Kind den Unterschied zwischen dem, was beim Essen zu Hause okay ist und wie es im Restaurant läuft?“

Generell können wir an unserem Tisch im Restaurant machen, was wir wollen.

Doch im Restaurant esse ich auch ein bisschen anders. Ich vermeide es zu rülpsen, zu pupsen, zu schmatzen. Das lebe ich so vor. Ob mein Kind es dann später auch so macht, wird es selber entscheiden.

Wenn du deinem Kind mitgeben möchtest, wie es sich in der Öffentlichkeit verhalten kann, könnt ihr auch mal Rollenspiele machen. Grundsätzlich können Kinder sehr gut zwischen Situationen zu Hause und Situationen in der Öffentlichkeit differenzieren.

Du darfst für dich klären, warum du dich im Restaurant gegebenenfalls anders verhältst als beim Essen zu Hause. Im Restaurant ist es – genauso wie zu Hause – wichtig, dass sich alle wohlfühlen.

Fazit – Meine Einladung an dich: Mach dich frei von alten Tischregeln

Wichtiger als starre Tischregeln und althergebrachte Vorstellungen von Tischmanieren ist, dass sich am Esstisch alle wohlfühlen und die Bedürfnisse aller Raum bekommen.

Also finde wirklich heraus, was dein Kind dir mit seinem Verhalten sagen möchte – welches Bedürfnis es sich dadurch zu erfüllen versucht.

Dein Kind lernt Verhalten am Tisch durch das, was du ihm vorlebst. Das Essen darf wirklich Spaß machen! Ich lade dich deshalb dazu ein, weniger Kontrolle auszuüben und Vertrauen in dein Kind zu haben. Und ich lade dich dazu ein, alten Glaubenssätzen „adieu“ zu sagen.

Ich wünsche dir ganz viele Familienmahlzeiten, die sich gut für alle anfühlen.

Oft gestellte Fragen (FAQ)

Was mache ich, wenn mein Kind mit Essen wirft? 

Dein Kind hat das Bedürfnis nach Spiel und Spaß und wirft Essen – dir ist jedoch Sauberkeit wichtig. Also sucht ihr nach alternativen Strategien, mit denen sich dein Kind das Bedürfnis nach Spiel und Spaß erfüllen kann.

Du gehst in deine Elterliche Führung und sagst beispielsweise: „Ah, du bist satt und möchtest jetzt spielen? Dann nimm mal deinen Teller. Ich helfe dir. Und wir gucken, dass alles drauf bleibt. Wir bringen den Teller in die Küche. Und jetzt brauchst du bestimmt ganz viel Spiel und Spaß. Los geht’s!“

Ab wann müssen Kinder ordentlich mit Besteck essen? 

Das sind ja so Elternsorgen … Was könnten die anderen über mein Kind denken, wenn es mit vier Jahren noch Schwierigkeiten hat, ordentlich mit Besteck zu essen? Was werden die Verwandten sagen? Wird mein Kind später mal seinen Job verlieren, weil es sich beim Geschäftsessen unangemessen verhält?

Ich sage: Ihr lebt im Hier und Jetzt. Du lebst deinem Kind vor, was dir wichtig ist. Und es wird für sich entscheiden, was davon es für sich später übernimmt. Und was irgendwelche anderen Leute sagen oder denken, kann euch schnurzpiepegal sein.

Mein Kind probiert absolut nichts Neues zum Essen – was tun? 

Kinder haben ein intuitives Gespür für ihre natürliche Ernährung – also was ihnen guttut. Dieses Intuitive wird den meisten Kindern durch die Erziehung der Erwachsenen abtrainiert.

Kinder können selbstständig für sich die richtige Essensentscheidung treffen. Lass dein Kind immer wieder ausprobieren und lebe ihm eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung vor. Und wenn dein Kind gerade kein Brot mag, wirst du andere Wege finden, mit denen dein Kind seinen Bedarf an Kohlenhydraten oder Nährstoffen erfüllen kann.

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Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kathy Weber, zweifache Mama und ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg.
Ich helfe dir zu verstehen, was dein Kind dir mit seinem Verhalten wirklich sagen möchte und wie ihr Konflikte im Alltag in Verbindung lösen könnt.

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