Raus aus alten Mustern: wie du dein Inneres Kind heilst und gelassener reagierst

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Vielleicht kennst du das: Du willst los zur Kita, doch dein Kind weigert sich, seine Jacke anzuziehen. Es ist total im „Nein“.

Und bei dir steigt der Zeiger in den roten Bereich, die Sicherungen brennen durch und du explodierst. Du schreist dein Kind an oder drohst oder lässt es allein mit seiner eigenen Wut und gehst aus dem Raum, sagst vielleicht noch so was wie „Dann mach deinen Scheiß doch allein.“

Und sobald die Wut verraucht ist, bedauerst du dein Verhalten. Du fragst dich, warum du so reagiert hast. Obwohl du es doch eigentlich anders machen wolltest.

Falls du das nachvollziehen kannst, habe ich eine heiße Spur für dich: Es hat sehr wahrscheinlich etwas mit deinem Inneren Kind zu tun. Warum und was das bedeutet und wie du dich um dein Inneres Kind kümmern kannst – darum geht es in diesem Artikel.

Die drei wichtigsten Infos zusammengefasst:

Wenn dich eine Situation mit deinem Kind triggert, dann nimm es als Einladung, dich um dein Inneres Kind zu kümmern.

Dein Kind ist nie der Grund dafür, dass du ausrastet – es ist lediglich der Auslöser für deine starken Gefühle. Die Gründe liegen bei dir.

Was an Bedürfnissen in deiner Kindheit unerfüllt blieb, das darfst du jetzt als Erwachsene:r nachbeeltern.

Was ist das Innere Kind überhaupt?

Dass ein Konflikt mit deinem Kind überhaupt zu einem Konflikt wird, hat keineswegs nur mit deinem Kind zu tun – sondern ganz viel auch mit dir. Vielleicht kennst du es selbst, dass du das „Nein“ deines Kindes zum Anziehen der Jacke an manchen Tagen mit Leichtigkeit wuppst. Und an anderen Tagen möchtest du einfach nur noch schreien, bist total gestresst und genervt davon, Mutter zu sein. Oder du sagst Dinge, die du danach bedauerst. Oder du stehst vor deinem Kind und kannst nichts tun. Dein Kind weint, wütet, rennt weg – und du bist außerstande zu handeln.

Das passiert immer dann, wenn du dich vom „Nein“ deines Kindes angegriffen fühlst. Dann wird ein Anteil von dir aktiv, der mit der Situation zwischen dir und deinem Kind erst mal recht wenig zu tun hat – und ganz viel mit dir selbst.

In solchen Momenten ruft ein innerer Anteil von dir so was wie:

Das heißt: Dein Nervensystem reagiert, weil die Situation im Hier und Jetzt dich an eine Situation erinnert, die früher für dich gefährlich war. Das bringt dich in eine Art Überlebensmodus. Und da laufen plötzlich ganz alte Muster ab: Du kämpfst, erstarrst oder ziehst dich zurück.

Obwohl du eigentlich eine bedürfnisorientierte Elternschaft leben möchtest.

Doch in diesem Moment bist du innerlich alles andere als die erwachsene Person, die dein Kind gerade braucht – sondern du bist selbst wieder Kind.

Damit das passiert, braucht es keinerlei Erinnerungen an bestimmte Situationen in deiner Vergangenheit, denn diese Erfahrungen sind ganz tief abgelegt. Und du hast gelernt, dass diese Situationen auf keinen Fall so sein dürfen.

Genau da sind wir bei deinem Inneren Kind: Es geht um im Nervensystem gespeicherte Erfahrungen und Erinnerungen, die auf Situationen in deiner Kindheit und Jugend zurückgehen.

Dabei geht es keineswegs nur um traurige und verletzte Anteile – sondern auch um fröhliche und ausgelassene.

Und dieses Innere Kind ist immer da, es immer Teil von uns. Nur am deutlichsten zeigt es sich in Konfliktsituationen. Und wenn du dein Verhalten in Konfliktsituationen ändern möchtest, ist es so super wertvoll, dich um dein Inneres Kind zu kümmern.

Es ist keinesfalls die Aufgabe deines Kindes, deine Wunden zu heilen

Es ist eine Grundannahme der Gewaltfreien Kommunikation, dass jeder Mensch für seine Gefühle selbst verantwortlich ist – niemand anderes. Andere Menschen sind lediglich Auslöser unserer Gefühle, niemals die Ursache. Und du allein entscheidest, wie du dich fühlst.

Genauso bist du selbst dafür verantwortlich, dir deine Bedürfnisse zu erfüllen – keineswegs dein Kind. Es ist allein deine Aufgabe, die seit deiner Kindheit unerfüllten Bedürfnisse rückwirkend und auch im Hier und Jetzt zu erkennen und zu erfüllen, damit die alten Wunden heilen können.

Das ist ein kontinuierlicher Prozess, eine Lebensaufgabe, mit der du wohl nie wirklich „fertig“ sein wirst. Doch du darfst Schritt für Schritt heilen. Und die Magie ist: Dadurch kannst du auch Konflikte mit deinem Kind in Verbindung lösen. Du kannst dann für dein Kind das Elternteil sein, das du damals gebraucht hättest.

Wenn dein Kind dich herausfordert, so macht es das keinesfalls gegen dich, sondern für sich – auch das ist eine Grundannahme der Gewaltfreien Kommunikation. Und wenn dich das Verhalten deines Kindes triggert, dann darfst du die Situation als Einladung sehen, dich mit den unerfüllten Bedürfnissen deines Inneren Kindes zu befassen und dich darum zu kümmern, dass es heilt.

Meine Definition von Heilung ist übrigens keinesfalls, etwas Kaputtes zu reparieren, sodass es dann „erledigt“ ist. Sondern Heilung bedeutet für mich, dass du annimmst, dass da Wunden sind, und dass du die Verantwortung dafür übernimmst, sie zu umsorgen. So wird sich ein Schutzfilm bilden, die Wunde wird immer kleiner und am Ende bleibt eine Narbe.

Diese Narbe wird immer ein Teil von dir sein. Sie macht dich zu dem Menschen, der du bist. Doch du bist den alten Mustern eben keineswegs hilflos ausgeliefert! Denn du lernst nach und nach, dich in Konfliktsituationen so zu verhalten, wie du es möchtest.

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Wie ich mich um mein Inneres Kind gekümmert habe – und es noch immer mache

In meiner Kindheit gab es jede Menge Bestrafungen und Belohnungen. Manchmal hat mein Vater es tagelang abgelehnt, mit mir zu sprechen, wenn ich etwas „falsch“ gemacht hatte. Das würde ich heute als Liebesentzug beschreiben. Ich war total sauer – und auf der anderen Seite auch super einsam und verzweifelt.

Es hat mir außerdem jemand gefehlt, der sich schützend vor mich gestellt hätte – das hätte in meinem Fall meine Mutter sein können. Ich weiß noch, dass meine Mutter mich dann irgendwann gebeten hat, mich doch bei Papa zu entschuldigen, damit endlich wieder Frieden herrscht. Ich habe also meinen ganzen Mut zusammengenommen und bin zu diesem vermeintlichen Monster hin.

Wenn ich mich entschuldigt habe, hat er jedes Mal gesagt: „Dafür kann ich mir jetzt auch keinen Keks mehr kaufen.“ Er hat mich dann zwar relativ zeitnah wieder so behandelt wie vor dem Konflikt, also wieder mit mir geredet. Nur geklärt wurde es halt nie. Und da waren dann auch Verstehen und Verstandenwerden völlig unerfüllt.

All das wurde in meiner Kindheit weder begleitet noch verarbeitet.

Deshalb habe ich das in mein späteres Leben mitgenommen. Und ich weiß, dass ich bis heute dazu neige, Menschen in mein Leben einzuladen, die sich an einem gewissen Punkt dann doch entscheiden, mich zu verurteilen und sich mir zu entziehen.

Es war noch Jahrzehnte, nachdem ich als Kind diese Erfahrungen gemacht hatte, so, dass ich wirklich völlig durchgedreht bin, wenn jemand bei einem Konflikt den Raum verlassen hat. Ich war unglaublich sauer und voller Hass.

Erst als ich Mama geworden bin, hat es bei mir geklingelt und ich konnte hingucken. Denn meine Kinder haben diese Wut gespiegelt und ich habe angefangen, mich mit meiner Wut auseinanderzusetzen und habe dahinter eben diesen Zorn und diesen Hass erkannt, diesen Schrei nach Empathie und Liebe und habe das verknüpft mit diesen Situationen aus der Kindheit.

Ich habe angefangen zu verstehen, dass ich daraus den Glaubenssatz entwickelt habe, dass ich nicht gut so bin, wie ich bin. Dass mit mir was nicht stimmt, dass ich nicht liebenswert bin.

Damit hatte ich über Jahrzehnte zu tun. Doch ich habe es geschafft. Und heute weiß ich, dass ich eben sehr wohl gut so bin, wie ich bin. Ich finde mich wirklich richtig cool. Und ich kann für mich einstehen.

Gleichzeitig gibt es immer noch und immer wieder Bereiche in meinem Leben, wo mich das öfter noch mal trifft. Vor allen Dingen auf Beziehungsebene (damit meine ich alle menschlichen Beziehungen, keinesfalls nur die Liebesbeziehung). Da möchte ich weiter hingucken und mich immer mehr von diesem Schatten befreien.

In meinem Podcast erzähle ich dir, wie mich eine Situation beim Reitturnier meiner Tochter total getriggert hat und wie ich dann alte Prägungen erkannt habe und in einen persönlichen Prozess zur Aussöhnung mit meinem Inneren Kind eingestiegen bin.

Wie du dein Inneres Kind heilst: fünf von mir erprobte Strategien für dich

Bleibe in Konfliktsituationen in deinem Erwachsenen-Ich 

Die Grundlage für deinen Veränderungsprozess ist, dass du dir der Verletzungen deines Inneren Kindes bewusst wirst. Beobachte dich also und schau dir genau an, welche Situationen (welche Trigger) dich in den Überlebensmodus bringen.

Und dann kannst du nach und nach anfangen, eine Entscheidung zu treffen und sie immer mehr umzusetzen: dass du nämlich in Konfliktsituationen in deinem Erwachsenen-Ich bleibst und erst mal in Ruhe den Konflikt löst. Und du sagst dir: „Ich kümmere mich um mein Inneres Kind, sobald ich hier fertig bin.“

Das hat nichts mit Aufschieben zu tun. Nur: In der Konfliktsituation ist dein Nervensystem auf Alarm und es wird herausfordernd sein, gleichzeitig den akuten Konflikt zu lösen und dann auch noch die Bedürfnisse deines Inneren Kindes nachzubeeltern.

Deshalb machst du das Schritt für Schritt, in deinem Tempo. Also erst mal den Konflikt begleiten und danach reflektieren, warum dein Inneres Kind sich gemeldet hat und was es gebraucht hätte. Und darum kümmerst du dich dann in Ruhe.

So kommst du nach und nach zu wahrer Selbstwirksamkeit in der Erziehung.

Nachbeeltern – der Schlüssel für deine Heilung 

Deine Bedürfnisse als Kind blieben also über weite Strecken unerfüllt … Dafür schenke ich dir erst mal Empathie. Und das Wissen: So wie dir ging es ganz vielen von uns!!

Das Schöne ist:

Du bleibst keineswegs bei der Erkenntnis stehen, dass in deiner Kindheit wichtige Bedürfnisse unerfüllt geblieben sind. Sondern du darfst die Verantwortung für dich übernehmen und dich im Hier und Jetzt um die unerfüllten Bedürfnisse deines Inneren Kindes kümmern. Das nenne ich „nachbeeltern“.

Und wenn du jetzt Wut oder Groll auf deine eigenen Eltern spürst, möchte ich dich einladen, auch hier wieder in die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation zu kommen. Das kann herausfordernd sein – ich weiß.

Doch deine Eltern haben wie alle Eltern ihr Bestmögliches getan. Sie taten, was ihnen in diesen Momenten zur Verfügung stand, um sich um dich und sich selbst zu kümmern.

Du bist jetzt erwachsen und deine Bezugspersonen tragen keinerlei Verantwortung mehr für dich. Doch du kannst heute erkennen, an welchen Bedürfnissen es dir fehlte, und dich rückwirkend darum kümmern.

So wird sich dein Nervensystem immer mehr entspannen und beruhigen.


Setze Grenzen für deinen Schutz 

Ich habe irgendwann angefangen, mich in herausfordernden Situationen um meinen Schutz zu kümmern. Ich sage dann zum Beispiel ganz klar: „Ich gehe jetzt raus aus dieser Diskussion. Ich entziehe mich jetzt für meinen Schutz. Ich setze hier eine Grenze. Ich möchte das gerade nicht hören, was und wie mir das gesagt wird.“

Und dann kümmere ich mich erst mal um mich und um meine Selbstfürsorge im Elternalltag.

Das finden die Menschen dann vielleicht uncool. Sie fühlen sich davon angegriffen. Nur: Darum dürfen sie sich selbst kümmern.

Und dieses Grenzen-Setzen möchte ich dir wirklich ans Herz legen: dass du bei deinem Gegenüber lässt, was zu deinem Gegenüber gehört, und dich um dich selbst kümmerst. Du „musst“ keinesfalls alles ausdiskutieren.


Führe dein Inneres Kind durch die drei Autonomiephasen 

Schutz und Grenzen sind in meinem Erziehungs- und Beratungskonzept LilaLiebe® übrigens Unterbedürfnisse von Sicherheit, dem Oberbedürfnis der ersten Autonomiephase.

In der LilaLiebe® verstehe ich die Entwicklung von Kindern so, dass sie in drei Autonomiephasen abläuft:

In jeder dieser drei Phasen stehen unterschiedliche Bedürfnisse im Fokus – die bei dir gegebenenfalls (so wie bei mir) damals unzureichend erfüllt wurden.

Wenn du dein Inneres Kind heilen möchtest, darfst du es durch die drei Autonomiephasen führen und die jeweiligen Bedürfnisse im Hier und Jetzt nachbeeltern:

Ich würde sagen, dass ich in meinem persönlichen Inneren-Kind-Prozess mittlerweile in der dritten Autonomiephase angekommen bin.

Und doch gibt es noch immer Situationen, die mich so triggern, dass bei mir mein Nervensystem anspringt. In meiner Panik kümmere ich mich dann als Erstes um Schutz und Grenzen für mich, dann um Liebe und Empathie und dann um Integrität und Respekt. Es ist immer die gleiche Reihenfolge.

Und genauso kannst du in herausfordernden Situationen dein Inneres Kind immer wieder dort abholen, wo es gerade steht. Das ist so heilsam!

Blicke mit der Haltung der GFK auf deine Eltern

Wenn du dich um dein Inneres Kind kümmerst, kommt in dir vielleicht die Wut hoch: dass du damals eben zu wenig von dem bekommen hast, was du gebraucht hättest. Dass du dich gegebenenfalls allein gefühlt hast, überfordert, verzweifelt, traurig. Dass das Alleinlassen oder Anschreien von Kindern damals irgendwie normal schien.

Es ist ein weiterer wichtiger Punkt auf deiner Reise zur Heilung deines Inneren Kindes, dass du deinen Eltern dafür keine Vorwürfe machst und mit der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation auf sie blickst: Sie haben damals das ihnen Bestmögliche getan.

Ich mache meinem Vater heute überhaupt keinen Vorwurf. Ich verurteile ihn keineswegs für sein Verhalten. Sondern ich sehe heute sein Leid, seine Verzweiflung, seine Ohnmacht.

Wir haben viel darüber gesprochen und so habe ich auch erfahren, wie er aufgewachsen ist. Deshalb kann ich nachvollziehen, warum er sich auf eine bestimmte Art verhalten hat und dass es in dem Moment sein einzig Mögliches war.

Das heißt:

Ich kann heute als Erwachsene in die Verantwortung kommen. Ich habe mich mit meinem Zorn, mit meinem Hass und mit meiner Verzweiflung auseinandergesetzt. Und ich habe verstanden: Ich darf wirklich ganz bewusst anfangen zu gucken, wie ich mich rückwirkend um Schutz und Grenzen, um Liebe und Empathie, um Integrität und Respekt kümmern kann.

 

Fazit

Im Alltag mit deinem Kind wirst du immer wieder in Situationen kommen, die dich herausfordern: Momente, in denen dein Nervensystem anspringt und alte Muster aktiv werden.

Sieh es als Einladung, den Inneren-Kind-Anteil solcher Situationen immer wieder anzuschauen und die unerfüllten Bedürfnisse deines Inneren Kindes nachzubeeltern.

Damit dein Kind sich Schmerz und Wut sparen kann, machst du es heute anders, als du es damals erfahren hast. Dafür ist es wichtig, dass du in einem Konflikt deine Elterliche Verantwortung wahrnehmen kannst. Und die Grundlage dafür wiederum ist, dass du dich um dein Inneres Kind kümmerst – damit du in Konfliktsituationen aus dem Überlebensmodus rauskommst und verhinderst, in alte Muster zu rutschen.

So kommst du in deine Handlungsfähigkeit. Und so wirst du für dein Kind immer mehr zu dem Elternteil, das du selbst gebraucht hättest. Und gleichzeitig lernst du, dir selbst genau das zu geben, was dir so lange gefehlt hat.

 

Oft gestellte Fragen (FAQ)

Was mache ich, wenn ich mein Kind gerade wieder angeschrien habe? 

Du hast dich auf die Reise gemacht – du möchtest dein Inneres Kind heilen. Damit du in Situationen mit deinem Kind diese Alarmsituationen hinter dir lässt, in denen alles eskaliert und du dein Kind anschreist, obwohl du es anders machen wolltest.

Und doch passiert es, dass du austickst, dein Nervensystem anspringt und du voll im Alarmmodus bist. Du reagierst in den alten Mustern – obwohl du es so sehr anders machen wolltest.

Wenn das passiert, dann hast du immer die Möglichkeit, die Verantwortung für dein Verhalten zu übernehmen. Geh offen und ehrlich damit um und bedaure mit deinem Kind zusammen, was gerade passiert ist.

Und sieh die Situation wirklich als Einladung, weiter hinzugucken und weiter dein Inneres Kind auf seinem Weg zur Heilung zu begleiten.

Kannst du dein Inneres Kind allein heilen? 

Du bist auf gar keinen Fall allein. Ich bin immer gern an deiner Seite. Hier im Herzenslexikon, in meinem Podcast, auf YouTube und auf Insta findest du unfassbar viele Impulse und Strategien von mir für deinen Heilungsprozess. Und wenn du ganz gezielt mit mir und vielen anderen zusammen arbeiten möchtest, komm gern in meinen Workshop „Ich darf heilen“.

(Wichtig zu wissen: Dieser Workshop ist exklusiv für Teilnehmer und Absolventen des großen Online-Kurses „Mit Kindern in Verbindung“ konzipiert, da er tief in die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg eintaucht.)

Wie lange dauert die Arbeit mit dem Inneren Kind? 

Ich würde sagen: Es dauert so lange, wie es dauert. Das ist einfach unglaublich individuell. Wahrscheinlich wird es dein Leben lang immer wieder Situationen geben, die dich einladen, noch mal zurückzugucken und dich um dein Inneres Kind zu kümmern. Gerade in stressigen Momenten tauchen die alten Muster mit einer unfassbaren Hartnäckigkeit immer mal wieder auf.

Sieh die Heilung deines Inneren Kindes als stetigen Prozess, bei dem du Schritt für Schritt lernst, deine Bedürfnisse zu erkennen und dich um sie zu kümmern.

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Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Kathy Weber, zweifache Mama und ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg.
Ich helfe dir zu verstehen, was dein Kind dir mit seinem Verhalten wirklich sagen möchte und wie ihr Konflikte im Alltag in Verbindung lösen könnt.

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