Einkaufen, Wäsche, Kinder, Termine, Organisation … In einer Familie gibt es in der Regel wahnsinnig viel, was erledigt werden möchte.
Hast du das Gefühl, dass du das alles im Grunde genommen allein machst? Dass auch kaum gesehen wird, was du da rockst? Dass dein:e Partner:in sein oder ihr Ding macht, während du gedanklich 100 To-dos jonglierst?
Oft bist du erschöpft und wütend und fühlst dich alleingelassen.
Und irgendwann denkst du dir: „Ich bin doch hier nicht der Depp vom Dienst!“
Ich glaube, mindestens 50% aller Elternteile waren an dem Punkt schon mal.
Und dann versuchst du es vielleicht mit einem klärenden Gespräch, das anders verläuft, als du es gebraucht hättest, und alles wird vor Streit und Stress noch schlimmer.
STOPP.
Hier drücken wir auf die Pausetaste und ich lade dich ein zu einem Perspektivwechsel, der alles für dich verändern kann.
Die drei wichtigsten Infos zusammengefasst:
Das Konzept „Helfen“ erzeugt ein Ungleichgewicht: Es macht dich zum/zur Hauptverantwortlichen – und deine:n Partner:in zum Assistenten bzw. zur Assistentin.
Wenn ihr euch Vorwürfe macht, kommt ihr nur schwer in die Kooperation.
Hinter jeder Wut steckt ein Bedürfnis. Du darfst herausfinden, welches es bei dir ist.
Warum kooperiert mein:e Partner:in eigentlich (nicht)?
Du fragst dich vielleicht:
- „Warum sieht er/sie nicht, was zu tun ist?“
- „Kann er/sie nicht wenigstens mal eine Sache von selbst machen, ohne dass ich was sagen muss?“
Hier ein paar Impulse dazu.
1. Vorwürfe führen zu Abwehr statt zu Veränderung
Wenn Gespräch so beginnen:
„Ich mache hier alles alleine … du könntest echt auch mal mehr mit anpacken!““
… passiert fast immer das Gleiche: Der/die Andere geht in die Defensive und haut selber einen Wolfssatz raus, so was wie:
„Jetzt mach mal halblang! Ich arbeite 50 Stunden in der Woche und bringe hier das meiste Geld heim für uns alle! Was soll ich denn noch alles machen?!“
Mit solch einem Gespräch werdet ihr kaum Lösungen finden. Denn Menschen können nur dann wirklich kooperieren, wenn sie sich sicher fühlen.
Wenn du deinem/deiner Partner:in Vorwürfe machst, geht sein oder ihr Nervensystem sofort in den Alarmmodus. Er oder sie versucht sich zu schützen. Ihr fühlt euch beide angegriffen und es wird euch unmöglich, dem/der Anderen empathisch zuzuhören.
2. Hinter vermeintlicher Passivität steckt oft eigene Überforderung
Was von außen wie „Der/die macht einfach nichts im Haushalt“ aussieht, schaut in der Innenperspektive oft anders aus.
Vielleicht ist dein:e Partner:in genauso erschöpft wie du, etwa weil er/sie mehr arbeitet und die Last als Hauptverdiener:in spürt.
Solange du denkst „Ich bin hier offensichtlich der/die Einzige, der/die sich die ganze Zeit abstrampelt“, bist du automatisch im Vorwurf.
Ich lade dich daher zum Perspektivwechsel ein, der ein empathisches Zuhören überhaupt erst möglich macht. Was ich damit meine und wie das geht – dazu kommen wir weiter unten.
3. Fehlende Klarheit führt zu Rückzug
Es ist auch möglich, dass dein:e Partner:in sich zurückzieht aus Angst, es anders zu machen, als du es vermeintlich haben möchtest.
Bringt so ein Satz wie „Ich habe den Eindruck, egal wie ich es mache, ist es falsch“ bei dir was zu schwingen? Dann fehlt es deinem/deiner Partner:in vielleicht an Orientierung und Klarheit, wie er/sie dich konkret unterstützen kann.
Das führt dann gegebenenfalls zum Rückzug. Vorschläge für Strategien, wie ihr es gemeinsam (und zwar wirklich gemeinsam) anders machen könnt, bekommst du weiter unten in diesem Artikel!
Es darf in deiner Partnerschaft auch mal herausfordernd sein
Mach dich frei von dem Anspruch, dass deine Beziehungen „perfekt“ zu sein haben. Das betrifft außer deiner Liebesbeziehung auch andere Beziehungen in der Familie, in der Arbeit, in Freundschaften.
Meine Beziehungen sind definitiv kein Ringelpiez mit Anfassen. Gerade in meiner Partnerschaft konnte es schon echt auch wölfisch hergehen. Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich über Wochen hinweg Herausforderungen mit meinem Ex-Mann hatte.
Irgendwann habe ich die Ursache dafür bei mir gefunden. Und wenn ich weiß, welches unerfüllte Bedürfnis dahintersteckt, dann kann ich Strategien dafür suchen.
Nur:
Wir müssen nicht funktionieren. Das Gleiche gilt für unsere Partnerschaft. Manchmal gibt es keine schnelle Lösung. Für mich ist allein die Erkenntnis hilfreich, um welches unerfüllte Bedürfnis es bei mir eigentlich gerade geht. Wir dürfen da auch einfach mal den Druck rausnehmen, dass es immer sofort eine Lösung braucht.
Und du darfst natürlich immer gucken, inwieweit du zu dieser Partnerschaft weiterhin „ja“ sagst. Es ist dein Leben. Kümmere dich um dich und finde Wege für dich, so wie ich es auch getan habe – außerhalb der Beziehung zu meinem Ex-Mann.
Wie wandle ich Wut in echte Zusammenarbeit um?
Wut gehört zum Leben dazu. Es geht auch keineswegs darum, deine Wut wegzumachen. Es geht um einen bewussten Umgang mit ihr. Denn für deine Wut gibt es eine Ursache. Und wenn du die erkennst, kannst du ins Handeln kommen.
Wut wird immer dann ausgelöst, wenn dein Nervensystem denkt:
„Achtung, Achtung! Es geht ums Überleben!“ Fürs Überleben brauchen wir erfüllte Bedürfnisse. Und damit meine ich weitaus mehr als nur Nahrung oder Schlaf: Alle Bedürfnisse, die wir Menschen haben.
Immer wenn dein Wolf aktiv wird (in der GFK nach Marshall Rosenberg ist der Wolf das Symbol für die gewaltvolle Sprache), ist es ein Zeichen, dass du Hilfe dabei brauchst, die Bedürfnisse, die bei dir aktuell unerfüllt sind, zu erfüllen. Und dein Wolf versucht das auf seine Art und Weise. Es kann sein, dass du dich damit unwohl fühlst und dass diese Art gegebenenfalls einigen deiner Werte widerspricht, beispielsweise Respekt, Würde, Harmonie, Liebe, Empathie.
Denn wenn wir wütend sind, kommt der Wolf gern blitzschnell aus uns heraus. Wir machen und sagen Dinge, die wir hinterher oft bedauern. Die Wut lässt uns anders sprechen und handeln, als wir es eigentlich wollen.
Doch dein Wolf ist im Grunde genommen ein Geschenk. Er möchte dir helfen. So logisch das klingt: In der Praxis ist es oft schwer umzusetzen. Bleib am Ball. Rufe dir immer wieder in dein Bewusstsein: „Meine Wut ist für mich.“
Das Symbol der empathischen Sprache, der Herzenssprache, der Empathie, ist die Giraffe. Sie steht für alles empathische Denken, Sprechen und Handeln. Sie hat ein großes, weiches Herz.
Es geht keineswegs darum, dass der Wolf falsch ist und die Giraffe richtig. Es geht darum, wie wir es schaffen, wenn der Wolf kommt, möglichst schnell auch die Giraffe aktivieren zu können – dass die Giraffe den Wolf an die Hand nehmen kann. (Wenn du Formulierungshilfen für die Giraffensprache brauchst: Dazu gibt’s auch einen Artikel.)
Und das gelingt, wenn du herausfindest, welches unerfüllte Bedürfnis hinter deiner Wut steckt. Dafür schaust du dir erst mal deine Gefühle genau an, die mit der Wut einhergehen. Denn Wut ist ein Obergefühl und drunter stecken noch ganz viele andere Gefühle. Wie ist das bei dir mit der Wut: Geht es mehr in Richtung Überforderung? Verzweiflung, Ohnmacht, Druck? Frustration? Ungeduld? Traurigkeit?
Und damit darfst du dich auseinandersetzen. Denn deine Gefühle sind der Wegweiser zu deinen unerfüllten Bedürfnissen. Das kann dann bei dir beispielsweise Leichtigkeit sein oder Gerechtigkeit oder Wertschätzung oder oder oder.
Es ist wichtig, dass du hier in deine Verantwortung kommst und immer tiefer eintauchst, damit du weißt, was du zu tun hast, damit du in deine Wirksamkeit und in deine Handlungsfähigkeit kommst. Und je weiter du diesen Weg gehst, umso mehr wird sich die Wut verabschieden.
Falls du leicht umsetzbare Exit-Strategien für Wut brauchst: In meinem Vlog gibt’s ein Short dazu!
Gefühls- und Bedürfniskarte
Wenn du bei der Erforschung deiner Gefühle und Bedürfnisse Unterstützung brauchst, lege ich dir meine GFK-Karte ans Herz. Die gibt’s bei mir im Shop für kleines Geld und sie listet dir übersichtlich die häufigsten Gefühle und Bedürfnisse auf. Damit du zwischen echten und unechten Gefühlen unterscheiden kannst, findest du auch eine Reihe an Pseudo-Gefühlen.

So setzt ihr es praktisch im Alltag um – 5 Tipps für ein echtes Team
1. Streicht das Hilfe-Konzept
Was bedeutet denn der Satz „Mein:e Partner:in hilft mir nicht“ genau? Nix anderes doch, als dass du verantwortlich bist und dein:e Partner:in dich halt hier und da unterstützt!
Da braucht ihr einen echten Perspektivwechsel hin zu: „Wir tragen hier gemeinsam Verantwortung und wir rocken das Ding zusammen.“
Das ist mehr als ein kleiner Unterschied: Es ist ein kompletter Wechsel im Rollenbild.
2. Kommt ins empathische Zuhören
Vorwürfe erzeugen Abwehr und Streit. Wenn du wirklich mit deinem/deiner Partner:in in den Austausch kommen möchtest, erzähle von dir. Teile dich ehrlich und offen mit – ohne ihm oder ihr Vorwürfe zu machen.
Das heißt:
Statt „Du lässt mich hier komplett allein mit dem Scheiß und drehst dein eigenes Ding“ sagst du so was wie: „Ich bin gerade total erschöpft. Ich habe den Eindruck, ich bin hier für alles verantwortlich.“
Lass deine:n Partner:in wissen: „Mir ist wichtig, dass du verstehst, wie es mir geht. Ich erwarte keine Lösung von dir.“
So kommt ihr raus aus Schuldzuweisungen, Druck und gegenseitigen Erwartungen – rein ins Verstehen und Verstandenwerden.
Wenn du dir Rollenspiele zum Thema „Mein Partner hilft mir nicht“ anhören möchtest: Dazu gibt’s eine unterhaltsame Podcastfolge!
3. Teilt Aufgaben konkret und verbindlich unter euch auf
Verteilt sogenannte Ministerposten. Jede:r Minister:in ist für einen bestimmten Bereich verantwortlich. So gibt es zum Beispiel eine:n Einkaufsminister:in, eine:n Müllminister:in, eine:n Spülmaschinenminister:in und so weiter.
Die Ministerposten sind keineswegs auf alle Ewigkeit so festgeschrieben. Wenn jemand einen bestimmten Ministerposten abgeben möchte, sprechen wir darüber, ob jemand anderes bereit wäre, diesen Posten zu übernehmen.
Und je größer meine Kinder werden, desto mehr Ministerposten können sie übernehmen. Meine Tochter Waltraud (9) beispielsweise wurde kürzlich zur Müllministerin ernannt.
Der/die Minister:in hat die mit seinem/ihrem Ministerium verbundene Arbeit keineswegs allein zu erledigen. Jede:r kann sich jederzeit Unterstützung holen. Es geht nur drum, dass er/sie dafür verantwortlich ist, dass die Arbeit dann gemacht ist.
4. Plant regelmäßige Gespräche, zum Beispiel bei einer Familienkonferenz
Die Verteilung der Ministerposten und andere Dinge, die die ganze Familie betreffen, könnt ihr bei einer Familienkonferenz besprechen. Diese Strategie könnt ihr auch regelmäßig nutzen, um Konflikte auf Augenhöhe und in Verbindung lösen zu können. Ich stelle sie dir hier kurz vor.
Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder freiwillig teilnehmen. Einer ist das Oberhaupt. Das kann immer derselbe Mensch sein. Oder ihr entscheidet von Konferenz zu Konferenz neu, wer die nächste Familienkonferenz leitet.
Der oder die Leitende kümmert sich darum, dass die Atmosphäre passt. Er oder sie wählt den Ort der Konferenz. Das kann auf dem Teppich sein, am Tisch, im Schlafzimmer, im Garten. Er oder sie sorgt dafür, dass alle was zu trinken haben. Und auch Snacks dürfen da sein. Schafft eine einladende Atmosphäre.
Hängt in eurem Zuhause gut sichtbar einen Zettel auf, zum Beispiel am Kühlschrank. Da kann zwischen den Konferenzen jede:r seine Themen notieren, die bei der nächsten Familienkonferenz besprochen werden. Die Abstände zwischen den Konferenzen bestimmt ihr: einmal pro Woche, alle zwei Wochen, einmal im Monat …
Und dann geht‘s los. Starten könnt ihr beispielsweise mit einer Giraffenrunde: Wie fühlen wir uns jetzt gerade? Und welches Bedürfnis ist erfüllt oder unerfüllt?
Zum Beispiel: „Ich bin gerade total dankbar für die Verbindung, die sich hier heute erfüllen wird.“ Oder: „Ich bin aktuell sehr unzufrieden, weil mein Bedürfnis nach Verstehen und Verstandenwerden unerfüllt ist.“ Oder: „Ich bin gerade müde, weil mein Bedürfnis nach Schlaf unerfüllt ist.“
So und als nächstes könnt ihr euch eure Themen vorknöpfen. Der oder die Schriftführer:in liest vor, was auf dem Zettel mit den gesammelten Themen steht und fragt, ob noch jemand was ergänzen möchte. Und dann besprecht ihr nach und nach alle Themen. Jede:r wird gehört und jede Meinung zählt. Konflikte löst ihr so, dass alle bekommen, was sie brauchen.
5. Kümmert euch um eure Selbstfürsorge
Selbstfürsorge ist kein Luxus. Klar: Als Mama oder Papa trägst du eine große Verantwortung für dein Kind.
Nur:
Du hast auch eine Verantwortung dir selbst gegenüber. In meinen Elternberatungen habe ich schon oft erlebt, dass Mamas und Papas dabei Erleichterung spüren: sagen zu dürfen, dass sie mit bestimmten Situationen des Familienlebens unzufrieden sind, dass sie erschöpft sind, dass sie gestresst und genervt als Mutter/Vater sind, dass sie gerade vielleicht überfordert sind.
Kommt bei dir gerade ein „Aber“?
- „Aber ich habe doch sowieso schon zu wenig Zeit für alles!“
- „Wie um alles in der Welt soll ich jetzt in meinem Familienalltag auch noch Selbstfürsorge unterbringen?“
- „Ich habe mir das schon oft vorgenommen, aber ich schaffe es einfach nicht, das umzusetzen.“
Dann habe ich einen heißen Tipp für dich:
Definiere Selbstfürsorge weniger groß. Wenn du zwei kleine Kinder zu Hause hast, ist es gegebenenfalls wirklich schwierig, dreimal in der Woche zur Yogastunde zu gehen.
Doch vielleicht bekommst du es hin, zu Hause mal zehn Minuten Yoga einzubauen. Lass die Yogarolle ruhig in der Ecke, verzichte auch auf spezielle Kleidung. Setze dich einfach so, wie du bist, aufs Bett oder auf den Teppich und leg los.
Und wenn selbst das schwierig in den Tag zu passen scheint: Halte zwischendurch inne und atme dreimal bewusst und langsam ein und aus.
Selbstfürsorge heißt:
Du bist bereit, dich um dich zu kümmern, und du findest Strategien dafür. Sei kreativ und bastle dir deine individuellen Lösungen für Selbstfürsorge. Und denke dabei immer an den Glaubenssatz: „Ich darf mich um mich kümmern. Ich bin wichtig. Ich zähle.“
Wenn du noch mehr Impulse zur Selbstfürsorge für Eltern brauchst: Dazu gibt’s einen eigenen Artikel für dich!
Fazit: Wie in eurer Partnerschaft echte Zusammenarbeit entstehen kann
Es geht um mehr als darum, dass dein:e Partner:in dir „mehr hilft“. Sondern darum, wie ihr Verantwortung, Kommunikation und die Erfüllung eurer Bedürfnisse in eurer Partnerschaft gestaltet.
Wenn du den Eindruck hast, alles allein zu tragen, dann komm in deine Verantwortung für dich und kümmere dich darum. Frage dich: Wie geht es mir gerade wirklich? Was brauche ich? Und wie kann ich das mitteilen, ohne Vorwürfe zu machen? Teile dich offen mit, ohne das Verhalten deines Partners oder deiner Partnerin zu bewerten. Sei bereit, deinem Partner oder deiner Partnerin empathisch zuzuhören, wenn er oder sie sich mitteilt.
Und vielleicht erkennt ihr dann, dass ihr im selben Boot sitzt. Dass ihr mehr Leichtigkeit habt, wenn ihr Aufgaben fair verteilt – statt gegeneinander zu kämpfen. Und findet Schritt für Schritt in einen Familienalltag, der sich für alle okay anfühlt.
Oft gestellte Fragen (FAQ)
Was mache ich, wenn mein: Partner:in sagt: „Sag mir doch einfach, was ich tun soll“?
Vielleicht triggert dich diese Frage. Weil du dir denkst „Muss ich das jetzt auch noch managen? Siehst du das nicht selbst?“ – und weil dein: Partner:in offenbar immer noch im „Helfen-Konzept“ steckt, nach dem du der/die Verantwortliche bist und er/sie „nur“ unterstützt.
Ich würde hier nach Situation entscheiden. Wenn es gerade hektisch oder stressig ist, kannst du deinem Partner oder deiner Partnerin konkret sagen, was dir jetzt gerade helfen würde.
Und längerfristig könnt ihr, wie ich es dir oben vorgestellt habe, mal grundsätzlich über das Thema Verantwortung und Verantwortlichkeiten in der Familie reden.
Mein:e Partner:in sieht die Arbeit einfach nicht – ist er/sie faul?
Da würde ich mit der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation draufschauen: Dein:e Partner:in macht nichts gegen dich, sondern etwas für sich. Vielleicht kümmert er sich gerade um sein Bedürfnis nach Ruhe, Erholung oder Sicherheit („Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“ oder „Ich will nichts falsch machen“).
Dieser Perspektivwechsel bringt erst mal dein Nervensystem ein Stück weit runter.
Und dann guckst du auf deine Bedürfnisse und gehst wie oben beschrieben ins Gespräch. Denn das Ziel ist ja, dass ihr einen Weg findet, der für alle okay ist.
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